Änderungsantrag 171 ist gescheitert
Änderungsantrag 171 ist gescheitert!
Über den sogenannten “Änderungsantrag 171” berichteten wir bereits.
In dem Antrag auf EU-Ebene geht es, grob zusammengefasst, um eine Zensur von pflanzenbasierten Produkten: Vegane Alternativen zu Milchprodukten hätten nicht mehr mit Begriffen wie “wie Milch”, “sahneartig”, etc. gekennzeichnet werden dürfen. Der weit hergeholte Vorwurf: Verbraucher:innentäuschung.
Dass das absurd ist, ist vielen Menschen sofort klar gewesen. Man denke nur einmal an “Scheuermilch”, ganz davon zu schweigen, wie sehr die Milchindustrie Verbraucher:innentäuschung betreibt. So werden ja ständig glückliche Tiere gezeigt, die man in der Realität der Milchindustrie aber vergeblich sucht.
Aber nicht nur das wäre durch den Änderungsantrag verboten gewesen, sondern auch Vergleiche hinsichtlich des Einflusses des Produkt auf das Klima. Man hätte also Fakten -nämlich, dass pflanzliche Produkte wesentlich besser für das Klima sind und eine bessere CO2-Bilanz vorweisen- einfach nicht mehr mitteilen dürfen. Wir finden: Das zeigt, dass sich die Milchindustrie bedroht fühlt.
Ein letztes Verbot, das in dem Änderungsantrag enthalten gewesen wäre, ist einfach nur absurd: So hätte eventuell keine weiße Flüssigkeit, die wie Milch aussieht, auf der Verpackung gezeigt werden. Und die Verpackung selbst, die hätte unbedingt anders sein müssen als die von Milch – dabei wird ja selbst Orangensaft in Tetrapacks verpackt.
Zum Glück hat proveg eine Petition gestartet, die auch Animals United beworben hat. Die erforderlichen fast 500.000 Stimmen sind gesammelt worden und das EU-Parlament hat den Antrag abgelehnt.
Das ist ein großer Erfolg für die vegane Szene, auch wenn man die ganze Streitfrage durchaus überflüssig finden kann. Denn: Die Entwicklung hin zum Veganismus findet statt und lässt sich nicht durch seltsame Verbote aufhalten.
Folgt uns und bleibt auf dem Laufenden.
Animals United e.V. Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!


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