Aktionsgruppe Donau Ries beim Scharlachrennen in Nördlingen

Am Freitag, den 26.07.19 hielt unsere Aktionsgruppe DONAU-RIES eine Mahwache in Nördlingen ab.
Grund hierfür war das Scharlachrennen.

Dies ist eines der ältesten Reitsportturniere Europas (1438) und heutzutage eine der größten Pferdesportveranstaltungen Süddeutschlands.
Als Scharlachrennen und Süddeutsches Springderby wurde es zu einem der bedeutendsten und größten Turniere Süddeutschlands. Seit 2003 sind auch die Süddeutschen Zuchtverbände mit den Süddeutschen Championaten der Reit-, Dressur- und Springpferde auf der Kaiserwiese zu Gast und auch das Würth-Pony-Derby, das der gezielten Förderung junger Reiterinnen und Reiter dient!

Wir bekamen von vielen Autofahrern Zuspruch für unsere Aktion die sie uns durch “Klatschen und Daumen hoch ” zeigten.

Am Freitag hatte es 35 Grad!!
Die optimale Temperatur für Pferde liegt zwischen -7 Grad Celsius (trockene Kälte) und +25 Grad Celsius. Bei diesen Temperaturen fühlen sich Pferde am wohlsten. Sie sind sehr anpassungsfähig, aber dennoch können zu hohe Temperaturen Hitzestress verursachen. Dies kann Durchfall, Koliken und im schlimmsten Fall sogar einen Hitzschlag auslösen. Vor allem Pferderassen, die aus nördlichen Regionen wie z.B. Islandpferde oder Fjordpferde, leiden unter der Hitze. Auch Pferde mit schwarzem Fell haben in der Regel mehr Probleme mit zu hohen Temperaturen, weil das dunkle Fell die Sonnenstrahlen stärker absorbiert und sich somit mehr aufheizt.

Pferde überhitzen bis zu zehnmal schneller als Menschen. Besonders an schwül-warmen Sommertagen ist die Gefahr groß. In einem Interview mit dem neuseeländischen Pferdemagazin horsetalk.nz erklärt Prof. Dr. Lindinger, Veterinär und Sportmediziner an der Universität in Guelph/Kanada, dass bei solchem Wetter schon siebzehn Minuten Training in mäßiger Intensität ausreichen können, um die Körpertemperatur eines Pferdes auf ein gefährliches Niveau zu steigern. „Das dauert beim Menschen drei- bis zehnmal so lang“, mahnt er. Das Hitzeempfinden des Reiters darf also auf keinen Fall maßgebend sein für eine Beurteilung, ob das Wetter für ein Training noch akzeptabel ist oder nicht.

Wenigstens war es dann Samstag und Sonntag nicht ganz so heiß für die Pferde.

 



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