Bemaltes Leid im Osternest

Symbol für Leben und Fruchtbarkeit? – Bemaltes Leid im Osternest

 

Bunt gefärbt ins Osternest drapiert, symbolisieren Eier Fruchtbarkeit zum Fest des Lebens…

Knallige Farben täuschen darüber hinweg, wie todbringend ihre Produktion für die Eier-Sklavinnen -die unzähligen Legehennen des Landes – ist, und mit wieviel Qual und Leid diese einhergeht. Denn anders als die bunten Schalen ihrer Eier zum Osterfest, gestaltet sich das Dasein der Legehennen innerhalb perfidester industrieller Haltungs-Strukturen trist, farblos, monoton und unsagbar qualvoll…

Hühner sind neugierig, äußerst lernfähig, intelligent und zudem unheimlich liebenswert…
Wer schon mal ein Huhn in einem weitläufigen, naturnah ausgestatteten Freilauf beobachtet hat, der weiß um deren Agilität, Erkundungs- und Bewegungsfreudigkeit…

Mit Vorliebe vertreiben sich die Tiere ihre Zeit mit der ausgiebigen Suche nach Nahrung, welche sich natürlicher Weise aus Insekten, Würmern, Sämereien und Früchten zusammensetzt. Auch genießen die gackernden Schönheiten regelmäßig ausgiebige Erd- und Sonnenbäder…
Die wundervollen Vögel präferieren eine Gruppenstärke von 5 bis 20 Tieren, wobei ein männliches Tier – der Hahn – als „Schutzpatron“ seiner gefiederten Damen- sowie als „Haremsführer“ fungiert. Hennen sind aufmerksame liebende Mütter… Während der Brut- und Aufzuchtphase wahren sie eine gewisse Distanz zu ihrer Gruppe, um sich geschützt und ungestört ganz dem Nestbau, dem Brutprozess sowie ihrem Nachwuchs zu widmen.

Die Eierindustrie verwehrt diesen liebenswerten intelligenten Tieren jegliche Form der Lebensfreude, bedient sich ihrer unfreiwilligen Geschenke, den Eiern, für deren Produktion die Vögel all ihre körperlichen Ressourcen mobilisieren und manipuliert die physischen Gegebenheiten der Eiersklavinnen auf züchterischem Wege zu maximaler Legeleistung…
Rund 51,9 Mio. Hühner werden in Deutschland zum Zwecke der Eierproduktion gehalten und systemisch gequält (Stand 2019), wobei die Haltungsformen der Legehennen seit Jahren einen strukturellen Wandel durchlaufen. So bestehen neben der Käfighaltung alternative Haltungsformen, welche allesamt auf dem Prinzip der Bodenhaltung basieren und teilweise um Freilaufoptionen oder ökologische Optimierungskomponenten erweitert werden.

Die Eierindustrie schreibt noch ein weiteres dunkles Kapitel ihrer grenzenlosen Profitgier- So werden die Brüder der zukünftigen Eiersklavinnen am Tag ihres Schlupfes regelhaft vergast oder geschreddert, da diese als ungeliebte „Beiprodukte“ der Brütereien von keinerlei wirtschaftlichem Nutzen sind.

Bestücke Dein Osternest nicht mit Tierqual-Produkten – Go VEGAN!



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