Biber durch Jäger erschossen – Prüfung des Strafmaßes

Da verirrt sich ein streng geschützter Biber in einen Hinterhof in Halle, nur 50 Meter vom Umweltamt entfernt.

Der herbeigerufene Jäger hielt diesen gesunden Biber für ein krankes Nutria und sah so seine Chance, ein Lebewesen zu erschießen, was dann auch ohne Versuche des Einfangens oder gar den Einbezug eines Tierarztes geschah.

„Für den AHA ist das ein grob fahrlässiges Verhalten. Man fordere deshalb die zuständige Staatsanwaltschaft Halle auf, ernsthaft und gründlich die strafrechtliche Relevanz der Tötung eines streng geschützten Bibers zu prüfen und dazu ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen in der Verwaltung der Stadt Halle (Saale), die anwesenden Mitglieder der Berufsfeuerwehr und natürlich gegen den Jäger einzuleiten.“


https://dubisthalle.de/biber-in-halle-erschossen-proteste-v…

Inzwischen ist eine Untersuchung eingeleitet worden.
Die Tötungsautorisierung eines solchen Jägers sollte zu Recht hinterfragt werden! Womöglich verwechselt er auch noch Hase mit Dackel, Reh mit Pferd und Kleinkinder mit Dachsen! Hier gehört Jagd- und Waffenschein umgehend eingezogen!



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