Bitte füttern – Aber SICHER!

Futterhalter als potentielle Todesfalle: Bitte füttern – aber SICHER!

Mittels der Offerierung von allerlei unwiderstehlichen Futtermitteln locken viele Vogelliebhaber*innen die Gesänge des Frühlings in ihre Gärten und leisten, durch ein nahrhaftes Angebot von Kernen, Sämereien und Fettfutter, wertvolle Ganzjahres-Unterstützung, die unseren gefiederten Freund*innen und deren Abkömmlingen in Form von energiespendenden Leckereien zugute kommt…

Dass die Form der Futterspender – unbedarft gewählt – zur potentiellen Todesfalle für Meise, Star & Co werden kann, ist vielen dabei meist nicht bewusst.

Aufgehangen wie gekauft: ganzjährig lockt der Handel mit Netz-umhüllten Meisenknödeln und dickdrahtigen Knödelhaltern – dass derartige Formen der Futtergabe große Gefahren für die zu Fütternden birgt, findet dabei keinerlei Beachtung.

Verheddert im Netz – Meisenknödel: Von feinmaschigen Netzten umhüllt werden Meisenknödel schnell zur tödlichen Gefahr: Vögel können sich mit ihren Füßchen und Beinchen unbemerkt in den Netzten verheddern und – sofern sie sich aus eigener Kraft nicht befreien können – qualvoll versterben!

Gefangen im Drahtgefängnis – Knödelhalter: Sofern kein Deckel die Öffnungen sichert, können Knödelhalter aller Art zur drahtigen Todes-Säule werden. Im Futtereifer einmal in das Innere des Halters geschlüpft, sind Vögel kaum in der Lage, sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien und verheddern sich in ihrer Todesangst nicht selten mit Köpfchen und Beinchen zwischen dem starren Draht-Geflecht!

SAFETY FIRST!

Mit jedem adulten Tier, das sein Leben in den Netz- und Drahtfängen von Futter-Halterungen lässt, sind grundsätzlich auch dessen Abkömmlige – ganze Gelege oder Jungtiere (Nestlinge und Ästlinge) -dem Tode geweiht, da diese, mit dem Ableben eines oder beider Elterntiere*s, zu verhungern drohen.

Der Sicherheitsaspekt bei der Fütterung von Tieren ist prioritär! Es gilt stets darauf zu achten, dass Knödelhalterungen aller Art mit den nötigen Öffnungsdeckeln versehen sind und Meisenknödel ihren Netzten entnommen- und bestenfalls in gitterlosen Halterungen angeboten werden. Futterhäuschen (regelmäßig reinigen!) und Futtergaben in Kokos-Hälften oder Ringen gelten als ideale und vor allem recht sichere Angebots-Formen. Auf Fettfutter und Großkerniges (Erdnüsse usw.) ist während der Brutzeit zu verzichten, da dieses für Jungtiere unverdaulich ist und sogar zum Erstickungstod führen kann! Auch der Standort sollte sorgfältig gewählt- und unerreichbar für Raubtiere sein.

Klicke auf das Bild für alle Infos rund um die Ganzjahres-Fütterung…

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