Bitte nicht noch einmal!
Knapp ein Jahr ist es her, dass Nachrichten über große Brände in Australien die Welt berührten. Millionen von Tieren sind in den Bränden ums Leben gekommen. Einige Tiere sind verletzt und erschöpft gefunden und wieder aufgepäppelt worden, bis sie wieder eigenständig in ihrem natürlichen Lebensraum leben und vor allem überleben konnten. Durch verschiedene Methoden und Hilfen wurde vielen Tieren das Leben gerettet. Spürhunde und Drohnen kamen beispielsweise zum Einsatz.
Auch viele Lebensräume der Tiere wurden zerstört und verwüstet. Die Landschaften von Australien sind dies zwar gewohnt und erholen sich in der Regel relativ schnell, allerdings hatten diese Brände sehr große Ausmaße und die Natur braucht deutlich länger, um sich zu erholen.
Die Zahlen vieler Arten waren auf Grund der starken Dürre, Krankheiten, invasiver Arten oder der Zerstörung von Lebensräumen schon vor den Bränden zurückgegangen. Durch die Feuer verschlimmerte sich diese Situation noch weiter.
Die Feuer richteten eine Verringerung der Nahrungsquellen und Populationszahlen, sowie die Zerstörung von Lebensräumen für viele Jahre an.
Insgesamt wurden mehr als 17 Millionen Hektar Land zerstört. Das entspricht dem Lebensraum von über 70 einheimischen Arten.
Einige gerettete Tiere wurden bereits wieder ausgewildert und auch der Wiederaufbau des Landes hat bereits gestartet.
Auch aktuell ist Australien nicht von den großen Feuern verschont geblieben. Nahe Perth ist ein Buschbrand außer Kontrolle geraten. Und auch dieses Feuer zerstört Land und Lebensraum sowie das Zuhause von einigen Menschen. Wir alle hoffen, dass es keine erneute Feuerkatastrophe wie im letzten Jahr geben wird: Für die Menschen, die Natur und die Tiere sowie für das Klima.
Der Klimawandel trägt zu solchen Bränden maßgeblich bei. Natürlicherweise gibt es eigentlich schon immer Waldbrände in Australien und das Land bereitet sich auch dementsprechend vor. Doch die Brände vor knapp einem Jahr übertrafen alle Erwartungen und breiteten sich sehr großflächig und schnell über Gebiete aus.
Wir Menschen müssen uns aktiv für die Natur und gegen den Klimawandel stark machen. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an: Mülltrennung, auf wiederverwendbare Sachen setzen statt auf Einwegprodukte, die eigenen Verkehrsmittel klimafreundlich anpassen, die Ernährung so klimafreundlich wie möglich gestalten, Plastik vermeiden und noch viele weitere “Kleinigkeiten”, die in den Alltag integrierbar sind.
Denn jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung!


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