Der Biber
Der Biber. In Deutschland gilt er bereits als bedroht. Die Jagd nach den Tieren hat im 19. Jahrhundert besonders dazu beigetragen, dass der Biber in vielen Teilen Europas fast ausgerottet war. Mit Hilfe von starken Schutzmaßnahmen im 20. Jahrhundert konnten sich die Bestände langsam wieder erholen.
Aber noch immer gilt der Biber als bedroht.
Wir müssen ihn schützen und damit wir auch wissen, was für ein Tier genau der Biber eigentlich ist, gibt es hier ein paar Fakten zum Auffrischen des Wissens.
Biber erkennt man häufig an ein paar markanten äußerlichen Merkmalen.
Ihre großen, kräftigen Nagezähne, welche übrigens nie aufhören zu wachsen.
Auch die sogenannte Biber-Kelle fällt auf. Sie ist der abgeflachte, schuppige und breite Schwanz des Bibers. Das Tier kann seinen Schwanz auf ganz vielseitige Art und Weise einsetzen. Als Steuer und Ruder beim Schwimmen, als Fettspeicher für die kalten Wintertage oder aber an heißen Tagen als Abkühlung. Auch als Stütze beim Sitzen oder als Kommunikationsmittel kann die Kelle benutzt werden.
So viel erst mal zu den äußerlichen Merkmalen.
Biber leben monogam und sind ungefähr mit zweieinhalb Jahren geschlechtsreif. Zwischen April und Juni werden die Junge geboren.
Ihre Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei zehn Jahren. Es gibt aber auch Tiere, welche deutlich älter werden.
Biber sind einigen Gefahren ausgesetzt. Darunter der tägliche Straßenverkehr, Hochwasser oder illegale Tötungen.
Sie stehen auf der roten Liste in Deutschland und sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt. In Europa zählt der Biber als streng geschützte Art.
Wir müssen diese wundervollen Tiere beschützen und ihnen Lebensraum lassen. Für eine artenreiche Zukunft.
Genau dafür stehen wir heute, am Tag des Bibers.


Sag was dazu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht