Der Wildtierpark Johannismühle und Die LINKEN

Der Wildtierpark Johannismühle und Die LINKEN in Baruch Baruth

Langjährig wurde der Wildpark Johannismühle von F. Banisch betrieben. Es sollte eine Begegnungsstätte zwischen Menschen und Tieren werden, mit klaren Freiräumen für die Tiere. Das Konzept war auf Damwild ausgelegt und Tiere aus der Beschlagnahmung.

Der Verkauf des Wildparks beschäftigte die Gemüter schon 2013. Der Beschluss der Baruther Stadtverordnetenversammlung sah vor, dass eben jene diesen Wildpark kaufen würde. Letztlich scheiterte diese offiziell an Restitutionsansprüchen, beziehungsweise einem Vorkaufsrecht, welches das Fürstenhauses zu Solms-Baruth besaß.
Der Steuerberater und Mitglied der Linksfraktion in der Stadtverordnetenversammlung Herr Jörg Stubbe berichtete, dass er einen Privatinvestor für den Wildpark habe, somit also der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung umgesetzt werden könne. Dieses setze jedoch voraus, dass die Stadt weiterhin hinter dem Projekt stehen würde. Im Jahr zuvor noch hatte die Stadtverordnetenversammlung ein finanzielles Engagement zur Rettung, beziehungsweise zum Kauf des Wildparks abgelehnt.
(Quelle: https://www.maz-online.de/…/T…/Wildpark-Kaufvertrag-geplatzt)

Wie wir nun erfahren haben, so wurde der neue Betreiber des Wildparks, der Linkenabgeordnete und Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Jörg Stubbe, und Josefine Stubbe – ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Mit guten Verbindungen wurde nun versucht in den Wildpark zu investieren und Fördergelder flossen.

Laut dem Betreiber Stubbe flossen EUR 700.000,- alleine in das Löwengehege!
(Quelle: https://www.lr-online.de/…/johannismuehle-droht-schliessung…)

Im Laufe der wenigen Jahre, die der LINKEN Abgeordnete Stubbe den Wildpark führt kam es zu mehreren Geschäftsführerwechseln, was sicher nicht für eine souveräne Planung spricht, dennoch sind im Laufe der letzten Jahre weitere Fördermittel bereitgestellt worden.

ANIMALS UNITED e.V. fragte u.a. diesbzgl. bei den Vertretern der Politik nach, erhielt jedoch bis dato keine offizielle Antwort. Doch der Abgeordnete Carsten Preuss von „DIE LINKE“ postete sowohl in seinem privaten, wie auch seinem offiziellen Facebookprofil eine klare Stellungnahme! So schrieb er u.a.: „Als Kreistagsabgeordneter und als Landtagsabgeordneter setze ich mich für mehr Planungssicherheit ein.“
Den Kritikpunkten begegnete er politisch oberflächlich, so schrieb er in Blick auf die unzureichende Umzäunung: „Hierbei handelt es sich um einen der Außenzäune, der auf Grund der erforderlichen Waldumwandlung, im Herbst erneuert wird. Da es mehrere Zäune gibt, besteht auch derzeit keine Gefahr für Mensch und Tier.“

(Quelle: https://www.facebook.com/carstenpreuss.zossen/posts/2371032929776303?__xts__[0]=68.ARCodDET8zcDgMJcjNoX7jCIuOsxgBiE7Ea03-RKN2U7VBUnzpjjBV8-Lecww0Gr4NJ6aWwRF0JeOv6mkz45TDNdrTY8GcTXfUmm1z4sumX3sJT-XhuAzvXlqwK9FquyomwLq_3A5WxMYDiMFGgE_k9XJgj-S2B6A9BatgW0XV39jj4twEZx0xUj87HAgfhyyUMKTlMfy6NP4MG_kFJeUsnNPiJ7Snbj4_d8FPK40KW_wlO1wa5z1TnL_cVXex8QLjYohlO-z0gCC1Swq2sDyvTGw1IOWHKRf5bf8ZfzlPj9uUE7uCSp10GveumBPIX6jJLkOdzNLeiRnRWGnZmmCER2x6VX&__tn__=-R)

Die große Anlage lässt auch hinsichtlich Vegetation zu wünschen übrig, wir bemängelten u.a. das aus unserer Sicht unzureichendes Futter in Bezug auf Qualität für die Wisente, ferner verwiesen wir schon im Juni auf die schon stark abgefressenen Grünbereiche der Damwildgehege.

Herr Preuss von DIE LINKE wusste dieses zu umschiffen und postete Fotos in einem satten Grün, auf welchem das Rotwild zu sehen war.
Dieses Grün konnten wir seit unseren regelmäßigen Besuchen seit Mai nicht ein einziges Mal dokumentieren, vielmehr sieht es dürr und karg aus, wie unsere Bilder belegen. Herr Preuss sagte dazu: „Die Fotos von den Tieren sind schon einige Wochen alt. Bei meinem Gespräch mit Jan Tayeb und Jörg Stubbe hatte ich nur mein Handy dabei, aber keine Kamera.“ Hier stimmt die Aussage wiederum nicht, denn zum einen gibt es nur noch einen Rothirsch in dem Park, zum anderen wurde dieses Grün schon seit dem letzten Hitzesommer nicht mehr erreicht. Hier wurde Manipulation par ex­cel­lence betrieben.

Um diese Zusammenhänge zu verstehen müssen wir uns ein Bild der Verflechtungen der LINKEN in Baruth vor Auge führen:

Jörg Stubbe:
– Betreiber Wildtierpark (Übernahme unter obigen Umständen, die schon dubios erscheinen mögen)
– Mitglied der Partei „Die LINKE“ und Abgeordneter der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Baruch
– Mitglied im „Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur, Energie und Umwelt
– Mitglied im „Rechnungsprüfungsausschuss“
– Mitglied in der „Stadtstiftung Baruth, dessen Vorsitzender der parteilose Bürgermeister Peter Ilk ist.

In dem privaten Profil von Herrn Preuss kommentierte ein gewisser Frank Zierath, der die Presse und unsere Kritik harsch angriff. Herr Zierath sitzt in der „BBP , Baruther Beteiligungs- und Projektentwicklungs GmbH”. Hier wird der Aufsichtsrat von vier Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung gestellt, einer davon ist – welch Wunder – der Wildparkbetreiber Jörg Stubbe.
Interessant jedoch wird dann die nähere Betrachtung dieser Gesellschaft, denn der 100%ige Gesellschafter ist: Peter Ilk (Fraktionsloser Bürgermeister). Hier prüfen wir derzeit noch eine personelle Verflechtung, die direkt in den Wildpark zu reichen scheint.

Welche Rolle die Landrätin des Landkreises Frau Kornelia Wehlan einnimmt, die ja auch nicht unerheblichen Einfluss auf das Geschehen hat, wird sich die nächsten Wochen zeigen.

Offensichtlich haben wir mit dem Wildtierpark Johannismühle nicht nur diverse Mängel offenbart, sondern auch ein Geflecht aus parteipolitischen Geschiebe.

Wir berichten über den weiteren Verlauf.

 



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