Die Realität schockt an Halloween
Passend zu Halloween veranstalteten Rosenheimer TierrechtsaktivistInnen, mitunter aus der Aktionsgruppe Animals United Rosenheim-Chiemgau am Abend des 31. Oktober eine etwas andere Horrorshow.
Ein Clown und der Tod persönlich luden die Passant/Innen zum kostenlosen Grusel ein. In einem schaurig dekorierten Pavillon vor dem Nepomukbrunnen wurden sie von “Alex” empfangen – eine Adaption der Figur aus dem Film “Clockwork Orange”, einem Charakter der sinnlose Gewalt zum Spaß ausübt.
Der wahre Horror zeigte sich beim Rundgang in dem düsteren Pavilion – in Videos, die auf Laptops und Tablets abgespielt wurden:
Alltägliche Szenen aus der Tierindustrie, wie sie millionenfach überall und jederzeit geschehen. Kein von Hollywood mit Spezialeffekten teuer produziertes Science-Fiction-Abenteuer sondern die harte Realität für die Tiere.
Die meisten Zuschauer waren erschrocken, gibt es doch trotz der zahlreichen Fleisch- und Milchskandale der letzten Wochen viele Konsumenten, die sich noch wenig mit dem Produktionsprozess ihrer Lebensmittel beschäftigen. “Ich ess nie wieder Fleisch” sagte ein Junge, nach dem Verlassen des Zeltes. Auch eine junge Frau tätigte diese Aussage beim Anblick einer Kuh, die mit einem Bolzenschuss zu Boden geht.
Die Videos zeigten keine Verstöße gegen das Tierschutzrecht, sondern einfach nur den Prozess des Tötens.
Viele mussten sich überwinden oder wagten erst gar nicht den Pavillon zu betreten – vielleicht verbreitete die junge geknebelte und gefesselte Dame neben dem Eingang doch zu viel Angst. Mit vielen anderen kamen die AktivistInnen ins Gespräch um über die Auswirkungen der Tierhaltung auf Umwelt und Gesundheit, sowie natürlich über die ethischen Aspekte zu sprechen – sinnlose Gewalt die nur für unseren Genuss ausgeübt wird.”


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