Die Tierhölle von Selm
Bei vollem Bewusstsein zu Tode gequält – Die Tierhölle von Selm
Jüngste Aufdeckungen der SOKO Tierschutz zeigen höchst kriminelle, systemische Grausamkeiten auf, wie sie unerträglicher nicht sein könnten…
Das vorhandene Filmmaterial, aufgenommen im „Fleischzentrum Prott in Selm“ (NRW) zeigt Tiere, die bei lebendigem Leibe abgeschlachtet werden. “Die Schafe wurden brutal aufgeschlitzt und auf einen Haufen geworfen, Rinder kämpften blutend und an der Kette baumelnd um ihr Leben und brüllten vor Schmerzen”, beschreibt Friedrich Mülln von der SOKO Tierschutz die unfassbaren Gräueltaten.
Bereits seit 20 Jahren wisse man seitens der zuständigen Behördschaft um besagtes Verbrechen bzw. habe immer wieder Hinweise erhalten, dennoch habe man weder eine Schließung des Betriebes veranlasst, noch sich um regelhafte Kontrollen bemüht. Demnach zeige vorhandenes Bildmaterial keinerlei Kontrolleur*innen. Auch eine sogenannte „Lebendbeschau“ der Tiere habe nicht stattgefunden.
Die Praxis des Schächtens sei hierzulande grundsätzlich illegal und nur unter strengsten Auflagen durchführbar. Der Selmer Schlachthof, welcher unter deutscher Leitung stehe, führe diese betäubungslosen Schlachtungen regelmäßig aus und habe sich zudem auf selbige „spezialisiert“.
Neben der barbarischen Schlacht-Praxis, habe die SOKO Tierschutz noch weitere rechtswidrige Grausamkeiten dokumentieren können. So berichtet die SOKO Tierschutz in ihrer Pressemitteilung: „Tiere müssen die ganze Nacht in der blutverschmierten Tötungsbox verbringen und werden, zusammengebrochen aufgrund von Wassermangel und Erschöpfung, in der Früh mit Stromschlägen geweckt. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. In einer Szene schöpft ein Schlachter Blut vom schmutzigen Boden der Tötungsbox in einen Eimer, mutmaßlich zur Weiterverarbeitung.“
Sein „Schächt-Vieh“ beziehe der Betrieb aus ganz Deutschland. Die Selmer Schlachterei beliefere zahlreiche Metzgereien und Supermärkte der Region und veräußere ihre „Qual-Ware“ auch direkt vom Betriebs-Standort aus.
Erst nach mehrmaligem Nachhaken der SOKO Tierschutz, sei der Skandal-Betreib durch die zuständige Behördschaft geschlossen worden.
Dieser beispiellose Fall von systemischer Tier-Folter und behördlicher Untätig- und Unfähigkeit repräsentiert die Skandalträchtigkeit und notorische Morbidität eines lebensfeindlichen Systems, dessen Tötungs-Akteure sich illegaler Mittel bedienen- und deren Kontroll-Instanzen sich in Inaktivität nebst Scheuklappentum üben und willentlich blind sind, für das unsägliche Leid der tierischen System-Opfer!
Wir hoffen auf eine adäquate justizielle Aufarbeitung, welche, neben der unfassbaren Folterpraktiken am lebenden Geschöpf, auch die Inaktivität der behördlichen Organe behandelt und strafrechtlich ahndet!


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