Die einen lieben wir, die anderen essen wir ?!
Die einen gelten als bester Freund des Menschen, die anderen als Nahrungsmittel.
Die Rede ist von Hunden und Schweinen.
Aber was macht die beiden so unterschiedlich?
Ein erster Instinkt ist es vielleicht, zu denken, dass ein Hund nicht nur ein Hund ist, sondern ein ganz eigenes Wesen mit einer eigenen Persönlichkeit. Natürlich stimmt das: Jede:r, der/die einen Hund hat, weiß, dass jeder Hund eigene Charaktereigenschaften hat und ein Individuum ist. Aus diesem Grund tragen viele Hunde einen eigenen Namen.
Ein Schwein auf der anderen Seite ist für viele Menschen austauschbar: Jedes Schwein gilt nur als Schwein.
Dabei kennt ein Schwein den eigenen Namen und kann gerufen werden – genauso wie ein Hund. Studien belegen, dass Schweine eine ähnliche bzw. eine höhere Intelligenz haben als Hunde.
Auch die Verspieltheit und die Nähe zum Menschen sind sehr ähnlich – oder könnten es sein, wenn der Mensch es zulassen würde. Auch Schweine werden gerne am Bauch gekrault. Auch Schweine spielen gerne mit Bällen. Auch Schweine freuen sich, wenn ihnen Zuneigung entgegengebracht wird. Tiere auf vielen Lebenshöfen im In- und Ausland beweisen das und wer sie besucht, kann sich selbst davon überzeugen.
Sowohl die wissenschaftlichen als auch die emotionalen Aspekte sprechen dafür, Hunde und Schweine nicht mehr unterschiedlich zu behandeln und zu betrachten. Denn es gibt keinen natürlichen Unterschied, der eine Grundlage dafür wäre.
Wir lieben Hunde und essen Schweine – und sollten uns stattdessen fragen: Wenn uns der Gedanke abstößt, einen Hund zu essen, warum ist es bei Schweinen okay?
Entscheide auch du dich für eine vegane Lebensweise, weil jedes Tier leben will.


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