Drei gute Nachrichten zum Wochenende
Schau mal aus dem Fenster: Ist es auch so grau bei uns? Vielerorts ist es draußen matschig, kalt – und unternehmen kann und sollte man sowieso nichts.
Um die kalten und grauen Tage ein wenig aufzuhellen, haben wir heute ein paar gute Nachrichten für dich. Hoffentlich zaubern sie dir das ein oder andere Lächeln aufs Gesicht!
Sie sind neugierig und sorgen liebevoll für ihre Nachkommen: Kegelrobben. Den Namen verdanken die freundlichen Tiere ihrer kegelförmigen Schnauze. Mit dieser verspeisen sie bis zu sechs Kilogramm Fisch am Tag. Genau diese Eigenschaft hat sie in der Vergangenheit zu einem Feindbild für Fischer:innen gemacht – und die Kegelrobben sind getötet worden.
Was aber macht die Kegelrobbe zu unserer ersten guten Nachricht? Der Geburtenrekord im Jahr 2021! Auf Helgoland sind in der diesjährigen Saison 625 Tiere geboren worden, so viele wie noch nie. Wir von Animals United begrüßen auch sehr, dass die entsprechenden Strände für Tourist:innen gesperrt worden sind. So können wir Menschen und die Kegelrobben im Frieden neben- und miteinander leben, nach allem, was wir ihnen in der Vergangenheit angetan haben.
Quellen: Helgoland: Geburtenrekord bei Kegelrobben | tagesschau.de
Kegelrobbe – BUND e.V.

Auch unsere nächste gute Nachricht dreht sich um ein zurück gekommenes Tier: Anders als die Kegelrobbe ist dieses Tier dem Menschen gegenüber recht scheu, es zieht sich zurück. Für die letzten 100 Jahre ist es in Wien verschwunden gewesen: Der Eurasische Luchs. Jetzt aber, ebenfalls Anfang 2021, haben Wildtierkameras zwei Tiere in den Wiener Quellenwäldern aufgezeichnet. Die seltenen Luchse sind also zurück!
Übrigens: Die Fellzeichnung eines Luchses ist so individuell wie ein menschlicher Fingerabdruck.
Für unsere letzte Nachricht für heute verlassen wir nun die Welt der Tiere und richten den Blick auf einen ganz besonderen Menschen: Claire Vallée. Die Französin ist Köchin – und zwar die erste, deren Küche vegan und mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist. Sie trägt also ganz maßgeblich dazu bei, dass sich das Image veganer Ernährung ändert: Vegan bedeutet nicht, alles Leckere wegzulassen. Vegan heißt, Tierleid und Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten, – und trotzdem lecker und gesund zu essen.
Ihr Restaurant ONA ist leider ein Stück weg von uns. Wer aber beim nächsten Frankreichbesuch vorbei schauen will, findet es in Arès westlich von Bordeaux.
Wir hoffen, dass dir jetzt ein bisschen wärmer ist, angesichts der drei guten Nachrichten! Genieß dein Wochenende weiterhin.


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