Eine Aktion gegen die Legalisierung der Kastenstände
Auch wir von Animals United e.V. erheben unsere Stimme und „lassen die Sau raus“!
 
Für die Sau – Gegen den Kastenstand!
Der Kastenstand fungiert in der Intensivhaltung als Zwangsfixierung für Zucht- und Muttersauen.
Mit dem Ziel der Bewegungseinschränkung, müssen Muttersauen wochenlang in diesen metallenen Gefängnissen ausharren, um die Gefahr des Erdrückens der eigenen Ferkel zu minimieren. Da in Intensivstallungen der Platz der sogenannten Abferkelbuchten derart knapp bemessen ist, bedient man sich dieser perfiden „Schutzmaßnahme“ und spricht der Muttersau damit jegliches Recht auf arttypisches Verhalten ab. Die Tiere können sich weder drehen noch bequem positionieren. Auch ein ausgelassener Kontakt zu den Jungtieren bleibt den Muttersauen auf diese Art verwehrt.
Dieser unnatürliche Haltungszwang begrenzt sich nicht nur auf die Abferkel- und Säugephase, auch wird während- und nach der Besamung regelhaft von diesen „Befruchtungsgefängnissen“ Gebrauch gemacht. Bis eine Trächtigkeit nachgewiesen wird, was in der Regel erst nach vier Wochen der Fall ist, müssen die Sauen, beinahe regungslos, in den Kastenständen verweilen.
Bereits 2015 hatte ein deutsches Gericht die Zwangsfixierung von Zuchtsauen innerhalb der Kastenstände als gesetzeswidrig eingestuft. Eine gesetzlich angleichende Neudefinition seitens der politischen Obrigkeit ist bis zum heutigen Tage nicht erfolgt. Noch immer herrscht in der deutschen Intensiv-Schweinehaltung dieses perfide, tierquälerische Zucht-Prozedere vor.
Am 15.05.2020 soll nun erneut eine politische Anhörung stattfinden, die das Thema „Kastenstand“ behandeln- und hoffentlich endgültig ausräumen wird!
 
Wenn auch du die „Sau rauslassen“ willst, dann sei kreativ! Bastel oder mal ein Plakat mit dem Hashtag: #LassDieSauRaus und poste es unter diesem Beitrag in die Kommentare!
Am 02.05.2020 wird ein Sammelalbum erstellt, welches dann auf unserer Seite veröffentlicht wird.
Macht mit und #LassDieSauRaus !


Sag was dazu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht