Erneuter Skandal auf dem Schlachtplatz des Hauses Clemens Tönnies
Schreckliche Bilder durchstreiften die letzten Tage die Medien, welche viele Menschen entsetzt haben.
Das gezeigte Bildmaterial stammt vom Deutschen Tierschutzbüro, die diese unhaltbaren Zustände ans Tageslicht gebracht haben.
In der größten Schweinemastanlage Niedersachsens, die im Emsland liegt, können bis zu 15.000 Schweine eingepfercht werden.
Das deutsche Tierschutzbüro berichtet über kranke und verletzte Schweine.
Zu sehen sind riesige Abszesse und Tumore. Offene, blutige und eitrige Wunden sind an den dichtgedrängten Schweinen zu erkennen. Die Verletzungen sind ohne Zweifel schon länger vorhanden.
In den Buchten liegen tote Schweine zwischen den verletzen und traumatisierten Tieren. Das Tierschutzgesetz gibt vor, dass kranke Tiere in einer Krankenbucht separiert werden müssen.
Eine solche Krankenbucht konnte auf den Videoaufnahmen nicht gefunden werden, was deutlich beweist, dass der Schweinemäster kein Interesse daran hat seiner Fürsorgepflicht nachzukommen.
Um Kosten zu sparen,wurde nachts der Wasserhahn zugedreht und damit die Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet. Trinkwasser muss jedem Tier immer und zu jeder Zeit zur Verfügung stehen.
Diese Lebewesen wurden auf einem total verdrecktem Spaltenboden gehalten, der schon eine Verletzungsgefahr durch Ausrutschen mit sich bringt. Die Spalten von der Wand bis zum Boden sind zehn cm breit und überschreiten deutlich die gesetzliche Vorgabe von zwei cm. Für die Schweine bedeutet dies eine dauerhafte Gefahr in der Spalte festzustecken und sich die Gliedmaßen zu brechen.
Aus gefundenen Unterlagen des Maststalls geht hervor, dass einige der Schweine an Durchfall und Lungenentzündungen litten.
Bei diesem Betrieb im Emsland handelt es sich um einen QS-zertifizierten Betrieb. Diese Qualitätsmerkmale findet man auf fast jeder Verpackung im Supermarkt.
Das QS-Zertifikat setzt auf Eigenkontrolle, was dem Schweinemäster selbstverständlich in die Karten spielt.
Diese unhaltbaren Zustände hätten dem Veterinär bei einer gewissenhaften und regelmäßigen Kontrolle auffallen müssen.
Die gefolterten, verletzten und sichtlich kranken Tiere wurden in das Schlachthaus Sögel von Tönnies gefahren.
Dort arbeitet laut Tönnies, geschultes Fachpersonal gemeinsam mit Veterinären zusammen. Diese Fachleute haben es unzählige Male übersehen, in welchem Zustand die Schweine dort ankamen.
Es wurde scheinbar nie für wichtig empfunden, diese Mastanlage gewissenhaft zu kontrollieren, um herauszufinden weshalb regelmäßig so stark verletzte und erkrankte Tiere dort ankamen.
Wir stellen uns die Frage, ob dieses Fachpersonal jemals gewissenhaft gearbeitet hat. , ?!
Handball große Geschwüre an diesen Lebewesen, die humpelnd aus dem Transporter kommen, kann man nicht übersehen, wenn man es nicht übersehen will.
Das deutsche Tierschutzbüro hat gegen die Verantwortlichen Strafanzeige gestellt und das Veterinäramt informiert.
Wir stellen fest, dass es wieder menschliches Vollversagen auf ganzer Linie ist und diese Tiere den Menschen völlig egal sind
Animals United berichtete bereits über das System Tönnies. Wir bleiben weiterhin am Fleischbaron dran.
Das deutsche Tierschutzbüro hat bereits mehrfach Skandale aus dem Großschlachtbetrieb Tönnies an die Öffentlichkeit gebracht:


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