Foodwatch klagt gegen die Landwirtschaftsministerin
Wir als Tierrechtsorganisation haben ein Ziel: Tieren ein besseres oder überhaupt erst ein Leben zu ermöglichen. Wenn wir darüber entscheiden dürften, sähe es schon lange so aus: Ferkel spielen im Gras, während die Sonne den Mutterschweinen die Haut wärmt. Kühe und ihre Kälber werden nicht getrennt und können ihre emotionale Bindung festigen. Wildtieren würde viel Platz und Freiheit zukommen.
Wie wir wissen, sieht die Realität leider anders aus. Viel Furchtbares, das den Tieren angetan wird, ist momentan erlaubt. Nicht wenige der Gesetze, die das Leben der Tiere momentan bedingen, gehen vom Landwirtschaftsministerium BMEL aus.
Jetzt klagt die Verbraucherschützerin Rauna Bindewald, gemeinsam mit Foodwatch, gegen die zuständige Ministerin Julia Klöckner. Denn Klöckner hält selbst nach Nachfrage geheim, mit welchen Lobbyist:innen sie sich wie oft trifft. Das widerspricht, so Foodwatch, dem Informationsfreiheitsgesetz. Dieses soll die Transparenz unseres Staats gewährleisten.
Viele Stimmen sagen, dass das Landwirtschaftsministerium bislang hauptsächlich im Interesse großer Konzerne oder Gruppen, wie zum Beispiel auch des Deutschen Bauernverbands, gehandelt hat.
Wie Frau Bindewald hoffen wir, dass diese Klage die Macht hat, die Verbindungen von Ministerium und Lobbyist:innen ans Licht zu bringen. Vielleicht entsteht so ein Druck, der dazu führt, dass vom Ministerium endlich auch andere Stimmen gehört werden, zum Beispiel die Verbraucher:innen. Oder endlich auch: die Fürsprecher:innen der Tiere.
Quellen:


Sag was dazu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht