Gestorben für das “Fest des Lebens”

Gestorben für das „Fest des Lebens“ – Das Leid der Osterlämmer

Zu Ostern landen wieder unzählige von ihnen als Festtags-Braten auf den Tellern und füllen zum „Fest des Lebens“ die fröhlich geschmückten Tafeln mit ihren Kinderleichen…

Statt wie üblich im Frühjahr, werden Osterlämmer in die Kälte des Winters geboren, um pünktlich zum Fest Schlachtreife zu erreichen. Sofern auf einer Weide stehend, fallen ihre nassen und schwächlichen Körper bei der Geburt direkt in den Schnee und erfrieren nicht selten binnen weniger Stunden. Bei der sogenannten „Winterlammung“ auf eisigen Weiden sterben an die 30-50 % der Jungtiere den grausamen Kältetod- diese Praktik ist daher ganz klar als tierschutzgesetzeswidrig zu werten.

Erst kürzlich berichteten wir über einen besonders grausamen Fall von Lämmertod im Schnee:

Klicke auf das Bild und erfahre mehr über den Fall der “Castroper Lämmer”…

Fernab der eisigen Kälte in Ställen geboren, werden ihre kleinen Körper mittels Kraftfutter gen Schlachtgewicht gemästet- „Weideidylle“ im Frühling bleibt „Stalllämmern“ dabei gänzlich verwehrt.

Milchlämmer, welche – wie der Name schon sagt – noch Säuglinge sind, erreichen in der Regel gerade mal ein Alter von 2-6 Monaten- Mastlämmer ein Alter von 6-12 Monaten, ehe diese ihren Müttern entrissen- um nicht selten mit gerade mal 8 Wochen grausamst abgeschlachtet zu werden! Die Babys gequält und gemordet, die Muttertiere verstört und zutiefst traumatisiert – für den österlichen „Gaumenkitzel“.

Da die hiesige Schafhaltung und Lämmerproduktion selten den gewünschten finanziellen Ertrag abwirft, werden die Tierkinder zudem in Massen aus dem Ausland importiert, um die alljährliche Gier nach Osterlamm zu stillen.

Dokumentationen von „Animal Equality“ über die Lämmerhaltung in einem italienischen Betrieb, offenbaren das ganze Grauen dieses länderübergreifenden Horror-Geschäftes mit Tierbabys:

„Die verängstigten Lämmer werden (…) in viel zu engen Ställen gehalten und von den Züchtern und Mitarbeitern des Hofes massiv misshandelt, dazu gehören heftige Schläge und Tritte. Die kleinen Lämmer entwickeln dadurch starke Verhaltensstörungen und verletzen sich selbst und andere.  Zudem werden die Tiere über mehrere Stunden auf extrem beengten Raum zusammengepfercht, darunter sind kranke, verletzte und sogar tote Tiere. Die kranken Lämmer werden weder medizinisch versorgt noch die Leichen entsorgt. Katastrophale Zustände! Sobald die Tiere „verladen“ werden, wenden einige italienische Betriebe die verbotene Methode „Wiegen“ an. Dabei werden die jungen Lämmer an den Hinterbeinen hoch genommen, was für die Tiere sehr schmerzhaft ist. Sie kugeln sich dabei oft Gelenke aus oder ziehen sich sehr schmerzhafte Gelenkbrüche und Muskel- sowie Bänderdeformationen zu. Diese Verletzungen werden nicht behandelt, so leiden die Tiere unvorstellbare Qualen. Über Stunden! Das Lammfleisch aus Italien wird auch nach Deutschland exportiert. Die Osterlämmer werden von Land zu Land transportiert um den Bedarf an Lammfleisch in den Ländern zu decken. Das bedeutet, dass die jungen Lämmer teilweise auf vier Etagen zusammengepfercht werden und bis zu 28 Stunden OHNE Versorgung bis zum Zielort transportiert werden.“ Quelle: Das Leid der Osterlämmer: Haltung, Transport, Schlachtung (vchangemakers.de)

Viele Osterlämmer werden auch von Australien und Neuseeland aus in die EU importiert- unzählige der gequälten Kinderseelen landen auf deutschen Oster-Tellern.

Quellen:

Osterlämmer und Co.: Das Leid im Schafspelz (duunddastier.de)

respektiere-1-2018.pdf (etn-ev.de)

Ein „Fest des Lebens“, welches mittels Leid, Qual und Tod zelebriert wird?

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