Getreten und totgeknüppelt

Getreten & totgeknüppelt – Erneuter Puten-Skandal im Hause „Storck“ aufgedeckt

 

Großfunktionär und „Puten-Baron“ Thomas Storck sei „in höchstem Maße betroffen und traurig“.

Mittels Bolzenschneider durchtrennte Hälse, ausgerissene Schwanz-Federn und während der Ausstallung als „Fußball“ missbrauchte, leidende und sterbende Tiere…

Der bereits im Dezember ebenfalls durch „ANIMAL RIGHTS WATCH“ aufgedeckte und medial behandelte Qual-Fall in einem der Puten-Großbetriebe Storcks, erweitert sich nun um unzählige weitere misshandelte, totgeknüppelte Tiere und Skandalösitäten in einem weiteren Betrieb des Geflügel-Präsidenten… Wir berichteten über die Skandal-Aufdeckung im Dezember: https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/3700961523258608

„Thomas Storck ist Europas einflussreichster Geflügel-Lobbyist. Die Bilder aus zwei Standorten der Gut Jäglitz GmbH in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zeigen Puten, die totgeknüppelt oder mit einem Bolzenschneider getötet werden – Puten, die langsam sterben, Puten, die zum Schlachttransport getreten werden und denen Arbeiter zum Spaß die Schwanzfedern ausreißen”, beschreiben die Tierschützer. Die Szenen seien mit versteckten Kameras in Roddahn (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) und Goldberg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) gefilmt worden. „Mit einem Knüppel prügeln Arbeiter auf kranke Puten ein. Mit zertrümmertem Schädel litten die Tiere minutenlang.

Film-Material von „ARIWA“: https://fb.watch/3qlJXe3AMf/

Thomas Storck gilt als „hohes Tier“ und Repräsentant höchsten Ranges in der Geflügelbranche- so nennt der Großfunktionär rund ein Dutzend Mastbetriebe nebst dem größten „Putenvermehrungsunternehmen“ Europas sein Eigen.“ Zugleich agiere er als Präsident des Verbandes Deutscher Putenerzeuger und Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft.“

Der „Puten-Baron“ übe deutliche Kritik an den Tierschützern, welche durch ihre investigative Arbeit und dem Sichern von Bildmaterialien, die die Qualen und das Puten-Leid, welches bislang im Verborgenen ablief, für die breite Masse einsehbar machen:  „Wir bedauern es sehr, dass die Tierrechtsgruppe diese Aufnahmen nicht früher zur Verfügung gestellt hat, obwohl sie bereits Anfang November entstanden sein sollen. Sonst hätten wir schon früher handeln können.” Er wisse nicht, was den Mitarbeiter veranlasst hat, Tiere zu quälen. „Fest steht, dass er seine konkreten Handlungs- und Arbeitsanweisungen missachtet hat.”

Storck beteure, dass die aufgenommenen Szenen keines Falls den Grund-Zustand seines Gesamtbestandes und seiner Haltungs- und Umgangsphilosophie repräsentieren würden: Er sei „in höchstem Maße betroffen und traurig. Gerade weil wir viel dafür tun, dass es unseren Tieren gut geht, ist es enttäuschend zu sehen, was das Fehlverhalten Einzelner anrichten kann”. Mit dem Unternehmen, das mit dem Transport der Puten beauftragt war, habe er „umgehend Kontakt aufgenommen”.

Thomas Storck betonte, dass einzelne verletzte Tiere keinen Rückschluss auf die gesamte Tierhaltung erlauben. Bei so vielen Tieren ließen sich einzelne Verletzungen nie ausschließen. Sein Unternehmen stehe für tiergerechte Putenhaltung. Die Bilder der Tierschützer seien keinesfalls Alltag in seinen Ställen.“

Quelle: Tierquälerei: Grausame Bilder aus den Ställen eines Puten-Funktionärs | Nordkurier.de

Wir sind davon überzeugt, dass die Schreckens-Bilder, welche bereits zum zweiten Male innerhalb einer Stallung eines Repräsentanten der Europäischen Geflügelindustrie entstanden sind, sehr wohl als repräsentativ für das systemische und tierschutzwidrige Fehlagieren dieser lebensverachtenden Tierqual-Lobby zu werten sind!

Fleischverzicht rettet Leben & Würde❗

 

 

 



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