Ich sehe was, was Du nicht siehst…

Ich sehe was, was Du nicht siehst – und das ist Gleichwertigkeit

 

Wir sehen was, was Du nicht siehst… und das ist:

GEWALT im Namen der Profitabilität. Gewalt gegenüber Geschöpfen, welche zum Zwecke menschlicher Konsumpräferenzen auf ihre körperlichen Ressourcen reduziert werden, die uns speisen, pudern, unterhalten und bekleiden sollen…

ROHHEIT gegenüber vulnerabler Lebewesen, die jegliches *Mit*Gefühl vergrämt, weil Empathie der Aus- und Benutzung tierischen Lebens nicht zuträglich wäre…

RESPEKTLOSIGKEIT gegenüber nichtmenschlicher Tiere, welche in ihrer Würde und ihrem Lebensrecht systematisch verkannt werden…

IGNORANZ angesichts des allgegenwärtigen Leids, welches unsere tierischen Mitgeschöpfe innerhalb menschlicher Ausbeutungs-Konzeptionen unaufhörlich ertragen müssen…

Wir fühlen was, was Du nicht fühlst… und das ist:

ANGST, die sich in den traurigen Augen jener spiegelt, die Zeit ihres Lebens nurmehr künstliches Tierfabrik-Licht und kalten Beton erblicken dürfen…

VERZWEIFLUNG, welche innerhalb der lebensverachtenden Zwänge der von Tierleid zehrenden Lebensmittel- und Unterhaltungsindustrien, für die Ausgebeuteten zum vorherrschenden Grundgefühl wird…

TRAUER, die sich in den Tränen jener Mütter und Kinder ergießt, die zum Zwecke der Gewinnung der eigens für das Tierkind vorgesehenen Muttermilch, oder dem Verkauf des Kindes zur menschlichen Bespaßung, einander gewaltsam entrissen werden…

PANIK, die die Luft erfüllt, wenn „schlachtreife“ Wesen, wohl wissend um den nahen Tod, ihren letzten Gang in Richtung Bolzenschuss, Betäubungszange oder Gasgondel antreten müssen…

HOFFNUNG, die die Gesichtszüge der zu Verladenden erweichen, wenn sie zum ersten mal frische Luft schmecken- und blauen Himmel erblicken dürfen, bevor sie auf ihre Reise in den sicheren Tod geschickt werden…

LIEBE, die sich aus den sanften Berührungen erlesen lässt, welche Tiere, die einander lieben, sich gegenseitig zu schenken vermögen…

SCHMERZ in den Seelen jener, die zur Sklavenschaft der menschlichen Maßlosigkeit und Gier degradiert wurden und jeglicher Lebensqualität beraubt sind…

Wir sehen was, was Du nicht siehst… und das ist GLEICHWERTIGKEIT.

Gleichwertigkeit in der Intensität des emotionalen Erlebens.

Gleichwertigkeit in der Fähigkeit zu leiden und zu lieben.

Gleichwertigkeit in dem Streben nach Liebe und Glück.

Gleichwertigkeit in der Angst vor Schmerz und Tod.

Gleichwertigkeit in dem Willen zu leben.

Gleichwertigkeit in der Wertigkeit.

Gleichwertige Lebens- und Leidensfähigkeit erfordert gleichwertigen Stellenwert hinsichtlich der Würde und des Rechts – Darum kämpfen wir Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!

 

 



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