“Laborfleisch” für tierleidfreien und klimaneutralen Genuss
#Laborfleisch für tierleidfreien und klimaneutralen Genuss – Singapur autorisiert Verkauf von „In-vitro – Fleisch“
Singapur leistet Pionierarbeit in Sachen leid- und emissionsarmem Fleischkonsum und autorisiert als erstes Land überhaupt den Verkauf von “Laborfleisch”.
Das Bewusstsein für #Tierleid und Umweltgebrechen, welche mit der Erzeugung von #Fleisch unweigerlich und in bedrohlich hohem Maße einhergehen, wächst extensiv und zusehends… Diverse Firmen haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Produktion von „in-vitro-Fleisch“ zu perfektionieren. Singapur gilt als erstes Land überhaupt, welches den Vertrieb von Laborfleisch autorisiert.
„Das Land gestattet es dem US-Start-up Eat Just, im Labor gezüchtetes Hähnchen in Form von Chicken-Nuggets zum Verkauf anzubieten. Allerdings handelt es sich um kein reines #Fleischprodukt. Die im Labor gezüchteten tierischen Zellen wurden mit Pflanzenproteinen vermischt, um die Kosten zu senken. Das genaue Verhältnis ist nicht klar. Die Zulassung habe zwei Jahre gedauert und sei am 26. November 2020 erteilt worden, erklärte Eat Just. Sieben Experten hätten die Herstellung in mehr als 20 Produktionsläufen in 1200 Liter fassenden Bioreaktoren getestet und untersucht.“
„Fleisch im Labor wird nach einem immer ähnlichen Verfahren hergestellt. Die Basis bilden, wie bei Eat Just, Zellen von einem lebenden #Tier, die etwa in einer Biopsie entnommen werden, oder etablierte Zelllinien aus dem #Labor. Die Zellen kommen mit einer Nährlösung in einen Bioreaktor, der für das Wachstum optimale Bedingungen schafft. Dort vermehren sich die Zellen und können anschließend zu Fleischbällchen der #Nuggets verarbeitet werden. Noch gestalte sich die Erzeugung eines textural annähernd authentischen Stück Fleisches als Herausforderung- dessen Herstellung als äußerst kostspielige Angelegenheit. „Ein im Jahr 2013 in London vorgestellter Labor-Burger, der aus Muskelzellen einer lebenden #Kuh gezüchtet worden war, hatte rund 250.000 Euro gekostet. Auch deshalb hat Eat Just seinem Produkt Pflanzenprotein beigemischt. Die Firma erklärte, der Preis seines Produktes werde etwa auf dem Niveau von #Hähnchenfleisch in einem Oberklasse-Restaurant liegen und solle in den kommenden Jahren unter den von konventionellem Hähnchenfleisch gesenkt werden.“
„Wir hoffen und erwarten, dass die USA, China und die EU das Thema aufnehmen.“- so Bruce Friedrich, Geschäftsführer des Good Food Institute- einer Organisation, die sich mit Fleischalternativen auseinandersetzt. „Nichts sei wichtiger für das #Klima als eine Abkehr von der industriellen #Tierhaltung.“
Vor allem der enorme Flächenverbrauch für die #Massentierhaltung, nebst der damit verbundenen #Emissionen, mache den weltweiten #Fleischkonsum zu einem primären „Treiber“ des #Klimawandels.
„Laut dem Ernährungsreport 2020 des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL), für den von Dezember 2019 bis Januar tausend Menschen repräsentativ befragt wurden, sank der Anteil derjenigen, die im Land täglich Fleisch oder Wurst konsumieren seit 2015 von 34 auf 26 Prozent.“
Global gesehen steige die Gier nach Fleisch und dessen Verbrauch allerdings weiterhin massiv.
Wir hoffen auf eine weitere Ausreifung dieses tierleidvergrämenden Innovationssektors und -hinsichtlich der Produktion – auf dessen Augenmerk auf eine primäre Verwendung von etablierten Zelllinien, für deren Gewinnung kein Tier mit Leib und Leben herhalten muss. Ferner hoffen wir auf eine globale Etablierung und Annahme derartiger leid- und emissionsreduzierter Produktalternativen und deren zukünftiger Erschwinglichkeit, um tierleidfreien *Labor*fleisch-Konsum statusübergreifend zu gewährleisten und für potenzielle Konsument*innen aller Schichten zugänglich zu machen.
Möge in Petrischalen tierleidfrei erwachsen, wofür der Mensch züchtet, quält und mordet❗


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