Lebendig gerupft für Dein Kuschelerlebnis

Bettest Du Dich in Schmerz & Leid❓

„Raus aus den Federn!“- diesen unliebsamen Satz hören wir oft, bevor wir in den frühen Morgenstunden unseren kuscheligen, warmen Betten entsteigen… Was „Raus aus den Federn“ für unfreiwillige „Daunengeber*innen“ bedeutet, hat mit „Kuschel“ und angenehmer Wärme so garnichts gemein- sondern gleicht reinster Folter…

Gerarde jetzt, während der kalten Jahreszeit, schwören Viele auf #Daunen-befüllte #Decken, #Kissen & #Jacken- versprechen diese doch wohlige Wärme und kuscheliges Erleben: Indoor im Bett, sowie outdoor in der dicken Daunen-Jacke…

Was Daunenverwöhnte dabei gerne ausblenden: die zarten #Federn, in welchen sie sich mit Vorliebe betten, werden ihren ursprünglichen Träger*innen bei lebendigem Leibe gewaltsam ausgerupft:

„Jeder, der sich schon mal ein Büschel Haare ausgerissen hat, weiß wie weh das tut. Beim #Lebendrupf können #Gänse länger „genutzt“ werden, da die Daunen nachwachsen. Das Rupfen geschieht dabei in Akkordarbeit – Zeit ist Geld. Den Gänsen werden Beine und Flügel zusammengebunden und die festsitzenden Federn von Hals, Brust und Rücken bei lebendigem Leib ausgerissen. Oder sie werden mit Tritten und Schlägen zu „Rupfmaschinen“ getrieben, die eigentlich für tote #Tiere gedacht sind. Durch die schnell rotierenden Metallscheiben dieser Maschinen aber auch beim Lebendrupf von Hand werden ganze Fleischstücke mit herausgerissen. Die Wunden werden dann ohne Betäubung von den ArbeiterInnen zugenäht.“

Dieser unsagbar qualvolle und potentiell tödliche unfreiwillige „Federlass“ widerfährt den Tieren innerhalb chinesischer, französischer, ungarischer oder polnischer „Gänsefarmen“  bis zu viermal in ihrem viel zu kurzen Gänse-Leben. Dicht aneinander gedrängt und in ständiger Todesangst, warten die Gänse in den „Rupf-Fabriken“ auf ihre #Schlachtung, die, angesichts der unerträglichen Qualen, beinahe einer „Erlösung“ gleich kommt.

❌ Zu Lebzeiten gerupft bis auf die letzte #Feder – Zu Sterbzeiten ausgenommen bis aufs letzte Organ:

In aller Regel werden die als „Rupf-Objekt“ misshandelten Tiere nach ihrer brutalen Schlachtung als „#Martinigans“ offeriert, oder aber – ihrer zwangsgestopften Fettleber wegen – zur Qualdelikatesse „Foie Gras“ (#Stopfleber) verarbeitet.

Nicht erst seit gestern „garantieren“ diverse „Güte-Siegel“ und Zertifikate vermeintlich tierleidfrei gewonnene Betten- und Jacken Füllungen- in den seltensten Fällen sind diese tatsächlich ein Garant für Leid- und Schmerzfreiheit:

„Wer bei Firmen, die Daunenprodukte anbieten, nachfragt, woher die Daunen kommen und wie sie „gewonnen“ wurden, hört oft etwas von Rupf an toten Tieren (Schlachtrupf) oder bekommt eine „Urkunde“ gezeigt, die bescheinigen soll, dass der betreffenden Firma Tierschutzbelange wichtig sind. Das besagt genau gar nichts. Manchmal sprechen die Firmen auch von „Mauserrupf“. An sich steht der Begriff für das harmlos klingende „Ernten“ von Daunen und Federn während des natürlichen Federwechsels. In dieser Zeit werden den Tieren die reifen, lose sitzenden Federn mit der Hand abgestreift oder noch besser aufgesammelt, wenn sie von alleine rausfallen. Diese Methode kann höchstens jemand anwenden, der seine eigene Gans im Garten hat. Für Unternehmen ist das zu teuer und zeitaufwendig, deshalb werden die Tiere brutal misshandelt.“

Quelle: Die blutige Spur der Daunen – Ethik.Guide

Bettest Du Dich in Schmerz & Leid ❓

Es gibt zahlreiche, hochqualitative pflanzliche Gewebearten, deren Wärmeversprechen nicht auf Tierleid basiert:

„Beispielsweise eignet sich die Pflanzenfaser Kapok aufgrund ihrer isolierenden Eigenschaft hervorragend als Ersatz für Daunen. Kapokprodukte sind im Fachhandel erhältlich und liegen preislich ähnlich wie Daunenprodukte. Außerdem gibt es zahlreiche Bettdecken mit modernen Mikrofaserfüllungen wie Lyocell und Lyosan, die Daunen in einigen Eigenschaften sogar übertreffen – zum Beispiel sind sie antiallergen und lassen sich bei hoher Temperatur waschen. Auch Polytherm-Produkte bieten die genannten Vorteile und sind eine kostengünstige Alternative zu Daunen.“ – Daunen: immer wieder Lebendrupf • Albert Schweitzer Stiftung (albert-schweitzer-stiftung.de)

Verzichte auf blutige “Kuschel-Erlebnisse” in Jacke & „Federbett“, denn: Gänse wollen NICHT raus aus IHREN Federn❗️



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