Mangelhafte Tierhaltung in gestrandetem Zirkus

Unser Kampagnenleiter hakt nach!

Im Circus „Rogall“, welcher aktuell in Teltow- nahe Berlin gestrandet ist, konnten jüngst durch unseren Kampagnenleiter, Peter Hübner, vor Ort mangelhafte Zustände hinsichtlich der Unterbringung und Verpflegung der Zirkus-Tiere dokumentiert werden.

Die Gehege, in welchen Tiere wie Esel, Hochlandrinder und Ponys untergebracht sind, gleichen einem absoluten Provisorium. Sie verfügen weder über adäquate Unterstände, noch über ausreichende Tränken. Die Tiere stehen in der prallen Sonne, die verfügbare Futtermenge scheint unzureichend. Auch findet die Fütterung unsepariert statt, sodass die kleineren Huftiere kaum eine Möglichkeit haben, sich am Futterplatz gegen die großen Hochlandrinder zu behaupten. Das Futter wird unliebevoll auf dem blanken Boden ausgeteilt, auf welchem sich zahlreiche Zigarettenkippen finden. Einer der Esel weist wunde Stellen im Bereich des Kopfes auf. Der Gesundheitszustand der Tiere scheint defizitär.
Dass sich die Gehege unmittelbar im Sichtfeld von Passanten befinden lässt vermuten, dass man seitens des Zirkusses intendiert, mittels der Präsentation der Tiere Spenden zu generieren.

Unser Kampagnenleiter, Peter Hübner, hat sich auf schriftlichem Wege an die zuständige Veterinäramtsleitung gewandt, diese über die gegenwärtigen Missstände unterrichtet und um amtliche Überprüfung gebeten.

Wir bleiben an dem Fall dran und werden nicht ruhen, bis das zuständige Veterinäramt schadensbegrenzend eingreift!



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