München verbietet Ponyreiten
Ab 2024 dürfen auf städtischen Flächen endlich keine Manegen-Ausritte für Kinder mehr stattfinden. Stadträtin Julia Post nennt diesen Schritt “praktizierten Tierschutz und Abschied von einem antiquierten Bild von Tieren als Konsumgüter” bezeichnet.
Die Tiere laufen bei Ponykarusellen oder anderen Manegen stumpf viele Stunden im Kreis. Das ist natürlich nicht artgerecht. Der Trubel, der Lärm und die Festatmosphäre bedeutet für die Tiere enormen Stress. Pferde sind Fluchttiere. Die enge Manege und die vielen Menschen und Tiere machen eine mögliche Flucht unmöglich.
Für die Ponys bedeutet dieser Entschluss also eine große Erleichterung und für München: Ein Oktoberfest und Frühlingsfest ohne Ponyreiten.
Warum dauert es noch drei Jahre bis zu diesem Verbot? Die Begründung liegt darin, dass sich die Betreiber:innen der Ponyreitveranstaltungen umstellen müssen und durch ein sofortiges Verbot finanzielle Probleme erleiden würden.
Innerhalb der politischen Parteien gibt es zu dem Thema unterschiedliche Meinungen. Die einen sind der Meinung, dass Ponyreiten den Tieren nicht wirklich schade und man durch ein Verbot Kindern eine Möglichkeit nähme, die Tiere von Nah kennen zu lernen.
Auf der anderen Seite gibt es die Tierschützer:innen und Tierrechtler:innen. Sie sind der Meinung, dass das Wohl der Pferde über den Spaß von uns Menschen gestellt werden sollte.
Kinder können Pferde Ponys und andere Tiere beispielsweise auf Lebenshöfen von Nah betrachten und kennenlernen.
Kinder können so Tiere viel besser kennenlernen und die Tiere haben dabei auch keinen Stress.
Das Verbot ist längst überflüssig und mit der richtigen Planung und Struktur könnte man auch die Übergangszeit bis 2024 verkürzen.
Folgt uns und bleibt auf dem Laufenden.
Animals United e.V. Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!


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