SCHAU NICHT WEG! – Wie Du vorgehen kannst, wenn Du Zeuge von Tierquälerei wirst
Ob im industriellen Sektor oder im privaten Rahmen… Tierquälerei hat viele Gesichter!
 
So unterschiedlich die Motive der ausübenden Täter, so gravierend sind oft die physischen und psychischen Folgen für ihre tierischen Opfer.
 
Gewaltausübung gegen Tiere ist ein Vergehen, das in allen gesellschaftlichen Schichten vorkommt und die unvorstellbarsten, grausamsten Formen annehmen kann…
 
Das kann der/die Nachbar*in von nebenan sein, der/die seine/ihre Katze Hunger leiden lässt, der/die Landwirt*in im nächsten Dorf, der/die willentlich seine/ihre Schweine und Rinder misshandelt oder ein*e unbedarfte*r Hundehalter*in, der/die seinen/ihren Vierbeinigen Freund während eines kurzen Einkaufs in der brütenden Hitze im Auto zurück lässt..
 
Ungeachtet jedweder Mutwilligkeit oder Unwissenheit- Tierquälerei ist in jedem Fall eine Straftat, ein Vergehen, das konsequent geahndet werden muss!
 
Tierschutzgesetz §17
 
„Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. Ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2. Einem Wirbeltier
a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden
zufügt.“
 
Jeder Mensch, der sich eines Tieres annimmt, hat von Gesetzes wegen eine sogenannte „Garantenpflicht“- und damit Folgendes zu gewährleiten:
 
Tierschutzgesetz §2
 
– „dass das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und untergebracht ist.“
– „dass die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so eingeschränkt werden darf, dass ihm Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.“
– Dass der Halter über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt.“
 
Des Weiteren besagt geltendes Tierschutzgesetz: Auszug §1 Grundsatz:
 
„Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“
 
So kannst Du vorgehen, wenn Du Zeuge von Tierquälerei wirst:
 
In erster Instanz ist das Aufsuchen eines Gespräches mit dem/der fehlagierenden Tierhalter*in durchaus ratsam. Allerdings nur, wenn diesbezüglich das eigene Wohl nicht gefährdet ist.
 
Oft ist das direkte Melden von Tierquälerei beim zuständigen Veterinäramt angezeigt. Hier gilt es, vorsorglich Folgendes zu beachten:
 
– „Sichern Sie Beweise und Hinweise wie Ort, Zeit, genaues Geschehen – am besten alle Beobachtungen aufschreiben
– Holen Sie weitere Zeugen mit ins Boot – lassen Sie sich beispielsweise Adressen und Telefonnummern von Nachbarn geben
– Machen Sie Fotos und/oder Videos
– Notieren Sie Kennzeichen und Anschriften“
 
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https://www.mdr.de/brisant/ratgeber/was-tun-bei-tierquaelerei-100.html
 
Werde zur „Petze“ und melde Missstände/Misshandlungen direkt bei ANIMALS UNITED in Form einer E-Mail an: petzen@animalsunited.de
 
In Akut-Fällen ist sofort die Polizei zu verständigen, um ein zeitnahes Eingreifen zu gewährleisten!
 
Ein Akut-Fall, welcher ein sofortiges Handeln unumgänglich macht, ist bspw. gegeben, wenn unweigerlich der Tod eines Tieres droht!
 
Als Beispiel sei hier ein Hund in einem verschlossenen Auto genannt, welchem in der Sommerhitze der Hitzschlag- und damit der Tod droht – In einem derartigen Fall heißt es: SOFORT HANDELN & die 110 wählen!
 
Hitzetod im Auto
https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/3189216791099753


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