Schläge, Tritte & Holzstangen in After
Kleiner Schlachtbetrieb – GROßER Tierschutzskandal!
Mit Entsetzen blickt Deutschland seit Monaten auf skandalträchtige Großbetriebe wie Tönnies, welcher das Land, mittels seiner skandalösen Machenschaften für die Kohärenz zwischen Fleischeslust, Tierleid und systemischer Armut, resensibilisierte. Der Blick für das kriminelle-Potenzial innerhalb vermeintlich vertrauenswürdiger „Klein-Schlachtereien von nebenan“, schien dabei eher getrübt.
Die Soko Tierschutz hat jüngst ihr vorliegendes Filmmaterial ausgewertet, das in den Monaten Juni und Juli in einem Kleinschlacht-Betrieb im baden-württembergischen Gärtringen entstanden sein soll.
Besagte Filmaufzeichnungen offenbaren grausamste verstörende Szenen, die sich in dem gärtringer Skandal-Betrieb, im Rahmen der täglichen Schlachtpraktiken, abgespielt hatten.
Hemmungslose Gewalt – Tritte, Schläge, willkürliche Attacken mit Elektroschockern und unprofessionelle Betäubungen – seien nur ein Teil der Vorwürfe, die Soko Tierschutz gegenüber des Schlachtbetriebes erhebe.
„Tieren werden beim Treiben regelmäßig Holzstangen in den After gestoßen, Elektroschocker werden hemmungslos und illegal eingesetzt“, so Soko Tierschutz. „Die Metzger schlügen auf die Köpfe und Schnauzen von Tieren ein, Schafe würden an einem Bein durch die Halle geschleift, ein Ferkel aus dem Transporter geworfen.“
Seitens der diensthabenden Kontroll-Veterinäre, habe man ein zwingend erforderliches Eingreifen gescheut. „es ist entsetzlich, zu sehen, wie eine Tierärztin zuschaut, wenn ein Schwein in die Betäubungsbox eingeklemmt wird, offensichtlich nicht betäubt ist und sie selbst dann nicht eingreift, als der Schlachter das Tier bei Bewusstsein abstechen will.“, so Friedrich Mülln von Soko Tierschutz, zu seiner Sichtung des Videomaterials.
Das zuständige Landratsamt wolle die skandalöse Sachlage nun „schonungslos“ aufklären, schränke aber ein- „Man müsse aber auch der Reihe nach vorgehen, was die Vorwürfe betreffe. Das Amt könne nur stichprobenartig kontrollieren, in erster Linie sei der Betreiber verantwortlich. Dieser war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.“
Auch in den politischen Reihen, wolle man Konsequenz walten lassen- „Die tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, Thekla Walker, forderte von Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) eine schnelle und lückenlose Aufklärung.“
„Ausgehend von den Erkenntnissen der Behörden würde das weitere Vorgehen festgelegt und entsprechende Konsequenzen gezogen. „Beim Tierschutz gibt es keinen Rabatt“, verdeutliche Hauk.
Es ist absolut unverständlich und nicht tragbar, dass, angesichts des Vorliegens des filmischen Beweis-Materials, auf einen verspäteten Einbezug der Stellungnahme des Betreibers im Klärungsverfahren gepocht wird, während diese grausamen Perversitäten an den Tieren weiterhin vollzogen werden können!
Da es in besagtem Betrieb offensichtlich an der Kompetenz und Rechtschaffenheit ALLER involvierter Kontroll-Instanzen und personeller Organe mangelt, fordern wir die SOFORTIGE Schließung dieses Skandal-Betriebes!
Fleischverzicht rettet Leben & Würde ❗️

 

 



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