Skandal-Betrieb Dietmannsried – ANIMALS UNITED legt WIDERSPRUCH ein!


Es handle sich um einen klassischen Familienbetrieb, bei jenem Hof, der schon von außen einen schmutzigen unstrukturierten Eindruck mache und zu Beginn des Jahres Hauptschauplatz der Aufdeckungsarbeit unserer Kollegen und Freunde von den „Meztger gegen Tiermord“ wurde.

Schon vor dem Eingangsbereich habe man einen erschreckenden Eindruck der tierquälerischen Betriebsstruktur gewinnen können, so habe man ein totes männliches wohl verletztes Kalb gesichtet, dessen Kadaver mit Folien, Steinen und Sandsäcken bedeckt gewesen sein soll.

Im Inneren des Hofes sei die klassische Anbindehaltung sichtbar gewesen, sowie Kälber, die in provisorischen Gattern, urin- und kotverdreckt, direkt hinter den größeren Tieren gelegen hätten.

Auch der 1,5km entfernte betriebszugehörige Nebenhof beherberge Kühe, welche der Anbindehaltung entsprechend fixiert gewesen seien, wobei zusätzlich die Vermutung nahe gelegen habe, dass einige der jüngeren Tiere mit Ketten angebunden gewesen seien, was vorschriftswidrig sei.

Es habe Anlass zu Beanstandungen hinsichtlich einer unzureichenden Flächen- und Stallungsstruktur gegeben, so seien vorhandene Liegeflächen zu lang- und der Gitterrost zum Fäkalienablauf zu weit entfernt gewesen, weswegen die jungen Tiere in ihren eigenen Fäkalien gelegen hätten. Auch überbelegte Liegebuchten und ein unseparierter Stier, welcher mit weiblichen Tieren auf engstem Raum eingesperrt gewesen sei, seien aufgefallen.

In einem abgesperrten Bereich, im westlichen Teil des Nebenhofes, hätten die „MgT“ ca 25 Rinder vorgefunden, welche in ihrer Gülle stehend, bei geringem Tageslichteinfall gehalten worden seien.

Alle durch die „MgT“ dokumentierten Missstände, seien vorhandenem Bild- sowie Videomaterial entnehmbar.

Das zuständige Landratsamt habe zudem bereits 2019 erhebliche Missstände auf besagtem Hof festgestellt, welche durch den betriebsinhabenden Landwirt vorerst behoben worden seien, bei einer erneuten Kontrolle 2020 dann aber noch gravierender ausgefallen seien, woraufhin die Androhung von Zwangsgeldern durch die zuständige Behördschaft geäußert worden sei.

Seitens des zuständigen Veterinäramtes habe man weitere überprüfende Kontrollen avisiert.


https://allgaeuhit.de/Oberallgaeu-Dietmannsried…

ANIMALS UNITED e.V. hatte nach Sichtung der Beweismaterialien und enger Korrespondenz mit den „MgT“ mit einer prompten Inanspruchnahme von rechtlichen Mitteln reagiert und im März diesen Jahres Strafanzeige nebst Strafantrag gegen den betriebszuständigen Landwirt gestellt.

Gesetzesrelevanter Hauptgegenstand unserer Verfahrenseinleitung waren diverse Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und alle weiteren in Betracht kommenden Gesetzte.


https://allgaeuhit.de/Oberallgaeu-Dietmannsried…

Zu unser aller Entsetzen hat die zu ermittelnde Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen besagten Betriebsleiter jüngst eingestellt.

Wir von ANIMALS UNITED e.V. haben ein Widerspruchsverfahren gegen diese mangelbegründete Verfahrenseinstellung eingeleitet und unseren Strafantrag- sowie Strafanzeige, um einen neuerlichen Einbezug aller am gesetzeswidrigen Geschehen beteiligten Personen, zudem erweitert.

Da man die Güllemassen innerhalb des Nebenhofes vorerst eines spontan geplatzten defekten Ventiles zugeschrieben hatte und das zuständige Veterinäramt verspätet eine Feststellung dieses Mangels bereits im Herbst vergangenen Jahres eingeräumt hatte, ist davon auszugehen, dass das Veterinäramt seiner Verantwortung als Kontrollinstanz nicht vollumfänglich entsprochen hat, weshalb wir angleichend dessen Einbezug in das Strafverfahren beantragen und den Verfahrensumfang um eine nicht unerhebliche strafrechtliche Gewichtung erweitern.

Wir werden weiterhin alle uns zugänglichen rechtlichen Mittel ausschöpfen und nicht eher ruhen, ehe die geschundenen Seelen des Dietmannsrieder Skandal-Betriebes aus ihrer vor Gülle und Dreck stehenden Hölle befreit worden sind- sowie alle fehlagierenden Beteiligten adäquate strafrechtliche Konsequenzen tragen müssen❗️



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