Sterbende Ferkel und Kastenstandhorror

Schwere Missstände in Bauernlobbyisten-Betrieb!

„Neugeborene Ferkel saugen an den Zitzen ihrer Mutter, die regungslos in ihrem engen Stahlkäfig liegt. Ferkel stolpern über ihre toten Geschwister, rutschen auf der verkoteten Nachgeburt aus oder liegen sterbend auf dem Boden. Eines steht zitternd am Rand, vom Rücken bis zum Bauch liegt das rohe Fleisch in einem breiten Streifen offen, die Haut ist abgeschabt. Kastenstände so eng, dass sich die Schweine kaum bewegen können, manche kaum breiter als ein halber Meter. Ein Tier hat eine Rückenverletzung von dem engen Ferkelschutzkorb.“

Es sind unerträgliche Zustände, die jüngst durch die Tierrechtsorganisation „Animals Rights Watch“ (ARIWA) in einem deutschen „Promi-Großbetrieb“ in Moldenit (Schleswig-Holstein), anhand von Bild- und Videoaufnahmen, dokumentiert werden konnten.

Der verantwortliche Betriebsleiter ist nicht etwa ein „kleines Licht“ der Lobby… Dirk Andresen ist Sprecher der Bauernbewegung „Land schafft Verbindung“ (LsV), quasi ein“ Berufskritiker“, wenn es um tierschutzkonforme Optimierungen und Umweltschutzauflagen im Landwirtschaftssektor geht. Er ist Mitrepräsentant der Bauernlobby und als betriebsführende Kraft mit Praxisnähe auch Repräsentant des industriellen Nutztierwahnsinns.

Original-Artikel + Bilder
https://www.spiegel.de/wirtschaft/schweinezucht-andresen-wie-es-im-stall-eines-bauernlobbyisten-aussieht-a-59e9a69c-d695-4b93-9610-47527f3b882a#fotostrecke-b0d35655-112a-492d-96a8-f402e3407268

Die „LsV Deutschland“ stehe weiterhin hinter seinem Bundessprecher Dirk Andresen und kritisiere die „einseitige und unreflektierte Berichterstattung“, sowie die illegalen Methoden der Beweismittelgewinnung. „Wie alle Betriebe in Deutschland werden auch die von Herrn Andresen regelmäßig zertifiziert und behördlich überwacht, bei den publizierten Bildern handelt es sich also um eine Momentaufnahme, die nichts über die Hintergründe und mögliche Ursachen aussagt.“ Der Tod von Tieren gehöre zur Natur und komme in allen Formen der Tierhaltung vor.

Die „LsV“ moniere grundsätzlich unternehmerschädigende Tierwohlbestreben und bekräftige dies in ihren Protesten. „Man sei Unternehmer, die Zahlen müssten stimmen und ein Umbau hin zu mehr Tierwohl sei zu teuer.“


https://www.topagrar.com/schwein/news/heimliche-videos-aus-stall-setzen-dirk-andresen-unter-druck-12331341.html

Sehr geehrte „LsV“: Tierquälerei ist in JEDEM FALL gesetzeswidrig und inakzeptabel! Ob temporär oder dauerhaft bestehend, ist diesbezüglich irrelevant! Die „Hintergründe“ oder möglichen „Ursachen“ tun nichts zur Sache und mindern keinesfalls die Schwere der in diesem Fall bestehenden Missstände!

Die tierleidbringenden Betriebsmissstände in besagter „Repräsentanten-Stallung“ spiegeln die kapitalistischen Ansinnen der Bauernlobby auf erschreckende Weise wieder und offenbaren deren abstruse inhumane Legitimationsansätze, was das systeminduzierte Leid ihrer tierischen Opfer betrifft.

Die Aussagen der „Land schafft Verbindung“ verdeutlichen einmal mehr den Widerwillen der Tierleid-Profiteure, die Nutztierindustrie tierschutzgesetzeskonformer zu gestalten.

Fleischverzicht rettet Leben & Würde❗️



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