Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt
Am 22. Mai war Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt. Leider gibt es viele Mythen dazu, wie Tierrechtsorganisationen zu diesem Thema stehen.
Schauen wir uns erst einmal an, was Tierrechtler:innen grundsätzlich wollen: Grundsätzlich geht es darum, dass der Wille jedes Lebewesens, zu leben, anerkannt wird. Das heißt: Für Tierrechtler:innen gibt es keinen Grund, einem fühlenden Lebewesen Leid anzutun – schon gar nicht für den persönlichen Komfort oder Geschmack.
Immer wieder wird aus dieser Einstellung interpretiert, dass Tierrechtler:innen gegen die Artenvielfalt sind.
Was zum Beispiel, wenn sich in einem Wald eine bestimmte Käferart oder ein bestimmter Hirsch unkontrolliert verbreitet und somit die ganze Artenvielfalt in dem Wald gefährdet? Dann seien ja die Tierrechtler:innen dagegen, diese “Population zu regulieren”, denn sie wollen ja nicht, dass diese Tiere getötet werden.
Aber schauen wir uns an, was wirklich Artenvielfalt bedroht – viel massiver als eine Art in einem Wald. (Denn Artenvielfalt in einem einzigen Wald ließe sich beispielsweise realisieren, indem man sich die Natur selbst regulieren lässt. Hierauf ist unser Wirtschaftssystem aber nicht ausgelegt.) Die eigentliche Bedrohung für die Artenvielfalt ist die Klimakrise.
Wenn sich die klimatischen Bedingungen in einem Gebiet ändern, passen sich Flora und Fauna daran an. Dafür sorgt die Evolution. Das riesige Problem der heutigen Zeit ist, dass sich das Klima zu schnell ändert – die Evolution kommt mit der Anpassung nicht hinterher. So werden wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten unweigerlich zusehen, wie unzählige Arten verloren gehen und die Artenvielfalt drastisch reduziert wird – wenn wir nicht handeln.
Und was sind effektive Wege, das Voranschreiten der Klimakrise zu bekämpfen? Einerseits muss man die entsprechenden politischen Forderungen stellen. Ein Weg dafür sind Demonstrationen, die viele Tierrechtler:innen, so auch Animals United, schon seit langer Zeit besuchen oder organisieren.
Und dann gibt es andererseits noch die für viele Leute unbequeme Wahrheit: Der Konsum tierischer Produkte ist eine der treibenden Kräfte der Klimakrise und zudem zu großen Teilen verantwortlich für die Abholzung des Regenwaldes, die natürlich auch die globale Artenvielfalt massiv gefährdet.
Zusammenfassend können wir also sagen: Am heutigen Tag der Artenvielfalt möchten wir ins Gedächtnis rufen, dass unser eigenes Verhalten dazu beitragen kann, die Biodiversität zu erhalten – die natürlich auch Animals United sehr am Herzen liegt.
Folgt uns und bleibt auf dem Laufenden.
Animals United e.V. Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!


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