Tierhölle auf der A4- Tiertransporter im Megastau

Bereits gestern berichteten wir von dem Mega-Stau an der deutsch- polnischen Grenze, welcher in der Nacht zum Donnerstag auf eine Erstreckung von über 60km gipfelte.
„Am Mittwochabend hatte der Stau noch eine Länge von etwa 60 km.“
Aufgrund der kriseninduzierten Verschärfung des Kontrollprocederes an der Grenze, sei es zu der gegenwärtigen Verkehrsstauung gekommen.
Neben zahlreichen Privatpersonen und LKWs, kamen auch unzählige Tiertransporter innerhalb des Verkehrsstillstandes zum Erliegen.
Inmitten der völlig frustrierten und entnervten Pendler, Familien und Berufsfahrer, die größtenteils in ihren Fahrzeugen verweilen mussten, boten sich erschütternde Szenen.
Von zahlreichen Transportern war die Rede, aus welchen unaufhörlich lautes Gebrüll von schmerzgeplagten und dehydrierten Kühen ertönte, die weder adäquat versorgt- noch regelhaft abgemolken werden konnten.
„Viele Trucker stecken seit 30 Stunden fest“

Letztendlich habe man die Polizei, das Technische Hilfswerk (THW), die Bundespolizei sowie die Bundeswehr mobilisiert, um der katastrophennahen Lage Herr zu werden.
„Mitarbeiter der Landratsämter seien ebenfalls vor Ort, um die Menschen im Stau zu verpflegen. Bauern boten die Versorgung betroffener Tiertransporte an.“
Mittlerweile habe sich die Lage etwas entspannt. Die Staulänge habe sich auf 30km verkürzt.
Man habe seitens der polnischen Grenze eingelenkt und die Grenzkontrollen, insbesondere für LKWs und Berufspendler, gelockert.

mdr.de

▶️ https://www.mdr.de/…/stau-grenze-polen-autobahn-vier-100.ht…

“Nach Tiertransportern, die im Stau stehen, halten die Polizisten weiterhin ständig Ausschau. Bauern aus der Gegend haben laut Polizei im Laufe des Mittwochs angeboten, den betroffenen Tieren zu helfen. Die Beamten auf der Autobahn haben sich um die Beförderung gekümmert und sie aus dem Stau gelotst.”

saechsische.de

▶️ https://www.saechsische.de/…/stau-auf-der-bab-4-auffahrten-…

Die Welt steht still- der Tiertransport nicht!
Bereits gestern brachten wir die Pläne der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckler zur Sprache, die die Einrichtung von Grenz-Sonderspuren intendieren, um das ungehinderte Passieren von Waren- und Tiertransportern zu gewährleisten.
Wie kann es sein, dass derartige Transporte bereits autorisiert werden, obwohl die Umsetzung dieser schadensbegrenzenden Pläne noch auf ihre Umsetzung wartet? Wie kann das politische Organ diese Kurzsichtigkeit legitimieren?
Gerade jetzt ist ein vorausschauendes Handeln in Bezug auf die Unversehrtheit von Tier und Mensch unumgänglich!
Wir fordern einen sofortigen Stopp der nationalen und internationalen Tiertransporte!



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