Tiertransport nach Marokko darf stattfinden
Leider gibt es ein weiteres trauriges Kapitel in der Geschichte der Tiertransporte. Es geht um die 500 trächtigen Kühe aus Norddeutschland, die nun nach Marokko verschifft werden dürfen.
Wieso Tiertransporte so grausam sind, erklären wir in einem unserer letzten Artikel: https://www.facebook.com/…/a.21259205…/4118459528175470/
Im Fall der etwa 500 schwangeren Kühe aus Niedersachsen gab es ein langes Hin und Her, das leider nicht zu Gunsten der Tiere, der Menschlichkeit und des Mitgefühls ausgegangen ist. Hier der Ablauf:
Ein Rinderzuchtunternehmen hatte das Vorhaben, diese Tiere lebendig per Schiff nach Marokko zu bringen, obwohl der Transport für die Tiere mit sehr viel Stress verbunden ist und nicht sichergestellt werden kann, wie die Tiere in Marokko getötet werden. Eine Schlachtung ohne vorherige Betäubung ist nicht auszuschließen; Marokko ist ein unsicherer Drittstaat.
Gegen dieses Vorhaben hatte sich dann Barbara Otte-Kinast, die Landwirtschaftsministerin von Niedersachsen, per Erlass gewehrt, auf Grundlage der deutschen Tierschutzgesetzes.
Und dann kam das Verwaltungsgericht Osnabrück ins Spiel. Das Gericht kippte das Verbot Otte-Kinasts. Unter den Begründungen fand sich auch, dass der Vorwurf der betäubungslosen Schlachtung haltlos wäre, weil es sich bei dem Abnahmebetrieb um einen Molkereibetrieb handle. Ganz so, als ob das Melken nicht zwangsweise mit einer Schlachtung zusammenhängen würde und als ob nicht all die Kälber, die bald auf die Welt kommen, für die Muttermilch getötet werden müssen.
Die eindringlichen Appelle von Tierrechtler:innen, der Tierschützer:innen und allen anderen Stimmen, die sich für die Tiere eingesetzt haben, haben kein Gehör gefunden. So schiffen nun 500 schwangere Kühe auf ihr Ende zu.
Es kann so nicht weitergehen. Wir müssen diesem System ein Ende bereiten. Der schnellste Weg dorthin ist Veganismus.
Folgt uns und bleibt auf dem Laufenden.
Animals United e.V. Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!


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