Töten von Zootieren gesellschaftsfähig?

“Zoobetreiber versuchen gezielt, das mühsam erkämpfte Tierschutzrecht außer Kraft zu setzen, um völlig gesunde, aber “überzählige” Zootiere töten und an andere Zootiere verfüttern zu dürfen.” Darüber wurde schon 2016 aufmerksam gemacht.

“Anfang 2016 verlautbarte Dag Encke, Direktor des Nürnberger Tiergartens, in einem öffentlichen Vortrag, er habe im Vorjahr sechzig “überzählige” Zootiere töten lassen. Es war diese Verlautbarung unschwer als gezielt eingesetzter “Versuchsballon” zu erkennen gewesen, über den die Reaktion der bundesdeutschen Öffentlichkeit auf die Tötung von Zootieren ausgelotet werden sollte.”

“Ein Aufschrei, wie er vor zwei Jahren in Zusammenhang mit der Tötung des vorgeblich nicht “reinrassigen” bzw. “nicht ins Zuchtprogramm passenden” Giraffenjungbullen Marius im Zoo von Kopenhagen erfolgt war, blieb aus. Insofern wird unter der Regie Enckes derzeit der gezielte Versuch unternommen, über flächendeckende Öffentlichkeitsarbeit das Töten “überzähliger” Zootiere gesellschaftsfähig zu machen und in der Folge eine Gesetzesänderung zu erwirken.”

Textquelle:
https://hpd.de/artikel/zoos-schlachthaeuser-13121



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