Unser schönes Norddeutschland?

Der Norden ist bekannt durch die Nordseeküste in Cuxhaven, die vielen Elbstrände rund um die Region Niederelbe, die langen Weserstrände in der Region um Bremen, das Alte Land in Stade und durch die Kilometerlangen Deiche im Dreieck Hamburg-Cuxhaven und Bremen.

Die idyllische Landschaft zeigt einem eine heile Welt, mit den satten grünen Feldern und Wiesen.

Allerdings hat der schön idyllische Norden auch seine Schattenseiten, denn dieser ist die Hochburg für Mastanlagen von Schweinen, Rindern, Geflügel und auch für Milchbetriebe!

Allein in Niedersachsen werden geschätzt 865.218 Milchkühe gehalten, in unterschiedlichen Größen pro Hof. Die meisten halten im Schnitt um die 50 bis 200 Tiere, weniger als 1% über 500 Milchkühe. Etwa 70% der Milchkühe werden in offenen Stallungen eingesperrt. Manche haben das Glück und können für etwa 5 Monate auf die Weiden gehen für ein paar Stunden am Tag, andere werden eine Weide niemals erleben.

Der Geflügelmast Hochburg ist das Emsland mit unfassbaren 33 Millionen Mastplätzen!

Die Zahl der Rinderbestände in Niedersachsen umfasst 2.541.840 hinzu kommt Bremen mit 9298 und Hamburg zählt 6107 Rinder. Wir sprechen hier von Mastrindern, hinzu kommt noch die Zahl 590.813 Kälber bis einschließlich zum 8 Lebensmonat.

Versteckt in den vielen kleinen Ortschaften irgendwo im Nirgendwo findet man die unzähligen Schweinemastbetriebe. Wir zählen geschätzt in Niedersachsen neben den Zuchtsauen, 2.193.300 Ferkel und 5.738.000 Mastschweine.

Diese geschätzten Zahlen ergeben unzählige gequälte Seelen, die in Ställen eingesperrt sind, um am Ende ihr Leben lassen zu müssen! Diese armen Geschöpfe allein in Norddeutschland vegetieren in engen Laufställen, Kastenständen oder Käfigen vor sich hin. Gefangen gehalten ohne etwas verbrochen zu haben! Sie müssen in ihren eigenen Fäkalien stehen, zusehen wie sie ihr eigenes Kind zerdrücken, oder sie weinen eine lange Zeit um die Mutter von der sie nach nicht mal 24 Stunden getrennt wurden!

In der letzten Zeit häufen sich Meldungen aus Norddeutschland, wo schreckliche Missstände ans Tageslicht kommen und die vermeintlich friedliche Idylle Norddeutschlands ins Wanken kommt. Erst kürzlich haben unsere Freunde von Metzger gegen Tiermord einen Fall aus Syke aufgedeckt. Ein vorzeige Milchviehbetrieb der sehr um sein positives Image nach außen bemüht ist, wurde in seiner Außendarstellung von unseren Freunden korrigiert. Plötzlich wurde wieder einmal bekannt, dass verletzte und kranke Kühe in den Ställen zu sehen waren. Der Landwirt ein Kalb malträtiert hat und dieses am Ende starb. Mehr Infos dazu hier : https://www.facebook.com/MetzgerGegenTiermord/

Wenn man über die Weiden in Norddeutschland schaut, sieht man selten zur jetzigen Jahreszeit Kühe auf den Wiesen stehen, obwohl es alle paar Meter Bauernhöfe gibt. Die meisten Kühe verbringen ihre Zeit in Ställen und die Kälber in ihren Boxen. Schweinemastbetriebe sind häufig so gut versteckt und fern ab belebter Straßen, so dass der Gestank nicht in die Dörfer dringt und die lieben Konsumenten nicht verärgert. Ein riesiger Geflügelschlachthof ist natürlich im Touristen Hot Spot Cuxhaven nicht gern gesehen, also steht dieser irgendwo am Rande inmitten eines kleinen Wohngebietes gut getarnt um keinen blutigen Schandfleck am Nordseestrand zu hinterlassen.

Norddeutschland ist zweifellos eine sehr schöne Region aber sie hat ihre Schattenseiten! Die Schattenseite lautet, dass unzählige Tiere täglich in jeder Minute ihrer Freiheit beraubt werden, ihnen jedes Recht genommen wird und sie versklavt werden um den Menschen ein Nahrungsmittel zu liefern was uns krank macht und nicht lebensnotwendig ist. Es ist der erlernte Genuss der uns dazu verleitet eine gewürzte und zerstückelte Leiche zu essen. Ein Gemisch aus Hormonen, Eiter und Blut in vielfältiger Aufbereitung zu konsumieren.

Die Idylle lässt den Konsument glauben, dass es den Tieren gut geht aber die Realität sieht anders aus!


https://www.destatis.de/…/Do…/viehbestand-2030410185324.pdf…
https://www.lmtvet.bremen.de/tiere/tierseuchen-1469
https://www.hallo-wippingen.de/…/ems-zeitung_2012-07-31_sei…



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