Verbot von Löwengefangenschaft in Südafrika
Verbot von Löwengefangenschaft in Südafrika
Die Gefangenschaft von Löwen in Südafrika ist weit verbreitet. Die Tiere werden von Privatpersonen aufgezogen, um sie anfangs als Attraktion für Touristen zu verwenden und später Jäger:innen aus der ganzen Welt als Jagdgut zur Verfügung zu stellen. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Zumindest wenn es nach der Umweltministerin Barbara Creecy gehen würde. Sie möchte die umstrittene Gefangenschaft ausbremsen und stoppen. Sie stellt die Frage, was das Schießen und Töten eines aufgezogenen Löwen in einem eingezäunten Geheges mit der “wirklichen” Jagd zu tun hat.
Bisher handelt es sich bei den Aussagen der Umweltministerin zwar nur um Empfehlungen, sie spricht dennoch von einem großen Erfolg für die Löwen. Reiche Menschen bezahlen dafür, einen Löwen in Gefangenschaft schießen zu können. Das kann dann schon mal 20.000 € kosten und ein ganzer Urlaub wird nur dafür ausgerichtet. Die Löwen-Zuchtindustrie in Südafrika argumentiert, dass durch diese Art von Zucht bestimmte Arten vor dem Aussterben geschützt werden. Dass diese Argumentation völlig absurd ist und ein hilfloser Versuch zur Rechtfertigung dieser Zucht und Gefangenschaft ist, ist offensichtlich.
Viele Tierschützer:innen sehen noch ein weiteres Problem. Denn die Knochen der Löwen aus Gefangenschaft dürfen aus Südafrika exportiert werden. Man kann kaum unterscheiden, welche Körperteile von wilden Tieren oder von Tieren aus Gefangenschaft stammen. Das fördert natürlich auch den (illegalen) Handel mit Knochen von Löwen.
Es ist zwar schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Wildtiere sollten nicht in Gefangenschaft leben und am Ende dem Tod durch den Menschen ausgesetzt sein. Das Verbot bezieht sich auch nicht auf die generelle Wildtierjagd. Es muss also noch einiges passieren.
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Animals United e.V. Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!

 



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