Verkannte Nützlinge im skurrilen Gewand – Marienkäferlarven

Sobald der Frühling Einzug erhält, entschlüpfen sie ihren kleinen gelben Eiern. Von ewigem Hunger getrieben stürzen sie sich auf die erste Blattlaus-Kolonie, die ihren Weg innerhalb ihrer grünen Kinderstube kreuzt.

Sie mögen skurril anmuten… Diese kleinen länglichen gestachelten Tierchen in Schwarz Gelb Orange, die, aufgrund ihres ungewöhnlichen Erscheinungsbildes, nicht selten als invasive Pflanzenschädlinge abgetan- und vernichtet werden… und das obwohl die kleinen „Laus-Löwen“ mittlerweile vielerorts als zuverlässiges und natürliches „Schädlings-Bekämpfungsmittel“ geschätzt werden.

Sie sind Kinder des Glücks… und das nicht nur, weil sie die Nachkommen jener symbolträchtigen Käfer sind, die ihrem Finder Glück bescheren, sondern weil sie zudem als hocheffektive Laus- Vernichter fungieren, die im Larvenstadium bis zu 100 Blattläuse täglich vertilgen und außerdem auch Schädlinge wie Schildläuse und Milben nicht verschmähen.

3 – 4 Häutungen sind nötig, ehe die kleinen sympathischen Tierchen sich ihrem finalen Entwicklungsprozess widmen und sich verpuppen um dann, nach 6 – 9 Tagen, als farbintensiver adulter Käfer ihr „lausiges Mahl“ fortzusetzen.

Du darfst Dich also freuen, solltest du ein solches Tierchen in deinem Garten entdecken… denn es wird, mit seinem unstillbaren Laus-Hunger, nicht nur eine Wohltat für Deine schädlingsgeplagten Pflanzen sein. Sobald es den letzten Schritt seiner Metamorphose vollzogen hat und als adulter Marienkäfer, mit knalligem Rot und den unverkennbaren schwarzen Punkten Dein Auge erfreut, ist das „Garten-Glück“ perfekt.



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