Vom “Eintagsküken” zum “Viertagsembryo”

Schredder-Verbot ab 2022 – Ende des Küken-Leids❓

Vom „Eintagsküken“ zum „Viertagsembryo“

Es scheint beschlossene Sache: Das durch die Bundesregierung definierte Verbot der tierquälerischen Schredder-Tötung soll Anfang 2022 in Kraft treten.

Bislang müssen jährlich 45 Millionen männliche Küken noch am Tag ihres Schlupfes ihr Leben lassen. Um den Ertrag der Eierproduktion und die „Legeleistung“ der Tiere zu maximieren, hat man auf züchterischem Wege primär die Legefreudigkeit der in der #Eierindustrie *aus*genutzten Hühner forciert. Physische Hauptfunktion liegt dementsprechend auf der Produktion vom Ei, welche das Ansetzen von Muskel- und Fleischgewebe nur bedingt erlaubt und aus selbiger Zuchtlinie stammende männliche Tiere, aufgrund ihrer geschlechtsbedingten Unfähigkeit der Eiproduktion und ihres defizitären Fleischertrages, zu „Eintägigen“ macht. Die Industrie entledigt sich ihrer folglich mittels Schreddern oder Vergasen.

Ab 2022 ist die Eierbranche dazu angehalten, männlich befruchtete Eier mittels des sogenannten „Ei-Sexings“ – einer neuartigen Methode der frühen Geschlechteridentifizierung direkt im Ei – auszumachen, entsprechend auszusortieren und der Bebrütung zu entziehen, um einen Schlupf und die Tötung „unrentabler“ männlicher Exemplare obsolet zu machen.

Ende des Küken-Leids? Mitnichten…

Um die zu entsorgenden „männlichen Eier“ für die „In-ovo“ (im Brutei) Geschlechterbestimmung, welche erst ab dem vierten (spektroskopisches Verfahren) bis neunten (endokrinologisches Verfahren) Bebrütungstag möglich ist, zu identifizieren, muss die embryonale Reifung erst ein gewisses Stadium erreichen…

Ab Tag drei beginnt das kleine Herz im Ei zu schlagen – ab Tag 10 sind Flügel und Schnabel erkennbar…

Schmerzempfinden wird ab Bebrütungstag sieben vermutet: Ob als Embryo im Ei, oder als voll entwickeltes Küken nach dem Schlupf – Ob Schreddern oder Brutentzug: Leidensfähige Geschöpfe leiden! Schlagende Herzen verstummen! Lebensbejahendes Leben wird ausgelöscht- weil die Industrie Abermillionen aus ihrer Sicht „unrentable“ Geschöpfe heranzüchtet, welche sie letztlich als ungeliebtes, „ökonomisch verwerfliches“ Beiprodukt ihres Lebens beraubt!

Obwohl die „In-ovo-Methode“ – da vorgezogen und letztlich „unblutiger“ – von Industriellen als vermeintlich „elegantere“ Lösung erachtet wird, wohl aber weiterhin Leid erzeugt und Leben auslöscht, feiert das BMEL nebst Ministerin Klöckner diese „Schein-Optimierung“ als „Meilenstein für den Tierschutz“.

Quellen: BMEL – Tierschutz – Ausstieg aus dem Kükentöten

Hühner: Vom Ei zum Küken – Hühner – Haustiere – Natur – Planet Wissen (planet-wissen.de)

Rette Küken-Leben – Verzichte auf tierische Produkte❗️



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