Warum diese Bärinnen getötet wurden
In Dunstable, England, sind am Wochenende zwei Braunbären aus ihrem Gehege ausgebrochen. In einem Sturm war ein Baum umgefallen, über den die Tiere in das benachbarte Wildschweingehege gelangen konnten. Und wie es in ihrer Natur liegt, attackierten die Bärinnen ein Wildschwein.
Aus diesem Grund hat man beide getötet. Eine dritte Bärin, die ihren Artgenossinnen nicht über den Baum gefolgt war, überlebte den Tag.
Animals United ist traurig über diesen Vorfall und die beiden Tode, die nur zu Stande kommen konnten, weil es Zoos gibt.
Als Tierrechtsorganisation spricht sich Animals United schon von Beginn gegen Zoos aus. Gründe dafür gibt es viele, hauptsächlich aber den, dass nichts für Zoos spricht, und die Tiere somit umsonst eingesperrt werden und leiden.
Zoos haben einen Bildungsauftrag, gerade gegenüber Kindern? Nun, in der heutigen Zeit ist es wirklich nicht notwendig, (wilde) Tiere einzusperren, sodass Kinder sie beobachten können. Auch die Schilder mit den zusätzlichen Informationen zu den Tieren lesen die wenigsten Kinder. Da gibt es wesentlich bessere Alternativen, Dokumentationen zum Beispiel.
Auch die Artenerhaltung ist nur eine vermeintliche Daseinsberechtigung für Zoos. Denn auch für die Artenerhaltung gäbe es zielführendere Alternativen, so zum Beispiel Nationalparks, in denen sich die Tiere wohler fühlen würden. Zudem sind viele der Arten im Zoo ja gar nicht vorm Aussterben bedroht. Sie werden im Zoo gehalten, weil sich mit ihnen gut Geld verdienen lässt.
Zoos sind in ihrer Struktur auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichtet, sonst würden wir viele andere Arten im Zoo vorfinden. So lässt es sich auch erklären, dass Tiere in den Zoos getötet werden, wenn sie zum Beispiel ein anderes Geschlecht haben, als man einkalkuliert hat.
In Zoos sperren wir Tiere ein, die häufig Verhaltensstörungen entwickeln und/oder ihre natürlichen Instinkte im Zoo nicht ausleben können, nur damit der Mensch einige unterhaltende Stunden hat. Das ist ein zu hoher Preis dafür.
Folgt uns und bleibt auf dem Laufenden.
Animals United e.V. Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!


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