Welt Umwelttag

#WeltUmweltTag & die gravierenden Folgen des Fleischkonsums

Beim Thema Fleischkonsum und Fleischproduktion spielt der Umwelt-Aspekt, so zumindest oft die Annahme, eine eher sekundäre Rolle und das, obwohl er doch von derart primärer Relevanz ist!

Die negative Korrelation hinsichtlich der zunehmenden Fleischgier und der globalen Umweltzerstörung ist eklatant und weist dabei vielerlei Facetten auf.
Die überdimensionale Massentierhaltung, der Anbau von Futtermitteln, die Fleischverarbeitung sowie die kontinental-übergreifenden Transportprozesse, bilden dabei die Kernproblematik:

– Die massenhafte Tierhaltung geht mit einem hohen Maß an Emissionen einher. Vor allem Rinder produzieren im Zuge ihrer Verdauung Methan, welches eine 25 mal stärkere Wirkung aufweist, als CO2 und somit als eines der Hauptproblematiken bezüglich der Klimaerwärmung zu werten ist.

– Tiermassen erfordern Futtermassen – der Anbau von Futtermassen erfordert enorme Landflächen, die innerhalb Europas schlicht nicht gegeben sind. Die Produktion des Hauptrohstoffes, Soja, wird daher bspw. nach Südamerika verlagert, wo Urwälder gerodet-und resultierend daraus ganze Ökosysteme zerstört werden.

– Ein Großteil an Fleisch, insbesondere Rindfleisch, wird in Südamerika produziert. Es muss enorme Distanzen zurücklegen, bis es sein Ziel – Industrieregionen wie Nordamerika oder Europa – erreicht. Hier wird vorzugsweise von den schädlichsten unter den Transportmitteln, wie Flugzeugen und Frachtschiffen, Gebrauch gemacht.

Angesichts der gravierenden Auswirkungen die der Fleischkonsum, neben allem unsäglichen Leid der Tiere, mit sich bringt fragen wir uns, wie diesem kranken todbringenden System überhaupt noch irgendeine Form der Legitimation zugebilligt werden kann!



Sag was dazu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht