Welt-Frauen-Tag

Anlässlich des heutigen #WeltFrauenTag möchten wir auf all die vergessenen Power-Frauen aufmerksam machen, die in der Tierindustrie tagtäglich ihrer weiblichen Würde beraubt werden…

 

Dauergebärend, vergewaltigt, um ihr Mutterdasein betrogen, physisch an industrielle Ansprüche adaptiert und ihrer lebensspendenden Milch beraubt, werden unzählige weibliche Tiere – im Dienste der menschlichen Gier – zu Sklavinnen degradiert.

Sauen sind innerhalb der zahllosen Produktionsstätten gezwungen, mehrmals im Jahr Würfe von bis zu 14 Ferkel zu „produzieren“. Die Befruchtung geht dabei manuell von statten, während die Sauen wochenlang fixiert in einem sogenannten Besamungsstand verharren müssen, damit der Samen, welcher mittels eines Besamungskatheters eingeführt wird, sich in ihren Körpern optimal setzen kann, und sein Ziel nicht verfehlt. Wieder fixiert in einem sogenannten Kastenstand, gebären die Sauen ihre Kinder in einer Abferkelbucht, einer eingegrenzten, reizarmen und mit gummierten Böden ausgekleideten Box. In ihrem metallenen Gefängnis bleibt der Mutter der innige und interaktionelle Kontakt zu ihren Kindern beinahe gänzlich verwehrt- und das, obwohl Sauen sehr liebevolle Mütter sind, die sich, sofern man sie lässt, voller Hingabe um ihren Nachwuchs kümmern und einen engen körperlichen Kontakt zu diesem pflegen. Nach wenigen Wochen der Säuge-Phase werden die Mütter ihren Kindern entrissen, und der Produktionszyklus beginnt von neuem.

Milchkühe werden – mit dem Ziel eines steten Milchflusses – zur Dauerträchtigkeit genötigt. All ihre körperlichen Ressourcen gelten der Produktion jener Milch, nach welcher der Mensch durstet. Auf züchterischem Wege wurden ihre Körper zu unnatürlich hoher Milchleistung adaptiert. Die Tiere mergeln schon nach kurzer Zeit aus, leiden unter chronifizierenden Krankheiten wie Mastitis (Euterentzündungen) und der sogenannten Erdbeerkrankheit (schmerzhafte Geschwüre zwischen den Klauen). Unzählige Kühe fristen ihr monotones Dasein angekettet in Stallungen (Anbindehaltung). Täglich werden sie in einen Melkstand getrieben, wo ihnen bis zu 30 Liter aus ihren überdimensionalen Eutern abgezapft werden. Ihre Kinder, welche sie jährlich gebären müssen, werden den Muttertieren nach kurzer Zeit gewaltsam entrissen, was für Mutter und Kalb höchst traumatisierend ist. Oft rufen die Mütter aus purer Verzweiflung noch tagelang nach ihren Kleinen. Kühe pflegen natürlicherweise eine sehr innige Mutter-Kind Beziehung. Nach ihrem traurigen Leben als ewige  Milchsklavinnen, welches von wiederholenden Traumata und täglicher Ausbeutung geprägt ist, werden die ausgedienten Tiere beim Schlachter „entsorgt“ oder als sogenannte „Downer“ (Kuh die nicht mehr *auf*stehen und somit nicht mehr gemolken werden kann) hinter Stallungen zum Sterben abgelegt.

Als Eiersklavinnen werden Legehennen in riesigen Hallen oder begrenzten Volieren in Gruppenstärken von Tausenden Tieren eingepfercht. Wo das Urhuhn (Bankivahuhn) maximal 20 Eier im Jahr legt, müssen die heutigen Hochleistungshennen 300 Eier aus ihren ausgemergelten Körpern pressen. Da Hennen Kleingruppen von max. 20 Tieren präferieren, da diese einer hierarchischen Struktur dienlich sind, müssen sie sich innerhalb der unnatürlichen Massenhaltung täglich aufs neue behaupten. Mittels hohem Energieaufwand sind sie gezwungen, sich ihren Platz zwischen Tausenden zu erkämpfen, was einem endlosen kräftezehrenden Unterfangen gleicht und die Tiere in Dauerstress versetzt. Beginnen ihre überzüchteten Körper nach ca. 1 ½ Jahren zu schwächeln und das tägliche Ei-Pensum kann nicht mehr erbracht werden, landen die völlig ausgezehrten Körper der einstigen Ei-Sklavinnen als Suppeneinlage im Topf.

Unzählige weitere geldbringende Sektoren degradieren weibliche- wie auch männliche Tiere zu Sklav*innen des menschlichen Fleisch-Hungers, Milch-Durstes, modischen Vorzügen sowie dem Bedürfnis nach tierischer Unterhaltung.

Die Tierindustrie bedient sich auf denkbar perfide Weise den weiblichen Vorzügen unschuldiger Geschöpfe- nutzt und „optimiert“ diese in eigener, kapitalorientierter Sache!

Wir fordern Respekt und Wertschätzung gegenüber der Weiblichkeit und ALLER Tiere. Wir fordern das Ende der unsäglichen Tierqual-Industrie und damit ein Ende des systemischen Verbrechens gegen das Leben. Freiheit und Recht für ALLE Power-Frauen – JETZT!

 

 

 

 

 

 



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