Welt-Pinguin-Tag
Gestern, am 25. April, war Weltpinguintag. Aber warum gerade dann? Ziemlich genau zu dieser Zeit kehren die Adéliepinguine wieder zu ihrer Brutkolonie an Land zurück. Sie waren mehrere Monate auf See. Wissenschaftler:innen haben beobachtet, dass die Tiere dies immer an genau diesem Tag, an derselben Stelle, Jahr für Jahr machen.
Pinguine leben in der Antarktis, in Südafrika, in Namibia, in Neuseeland, im Süden Australiens und in weiteren Gebieten.
Der Klimawandel beeinträchtig auch sie. Man vermutet, dass sich die Pinguinpopulation verschiebt. Man kann nicht genau feststellen, in welche Richtung und auf welche Art und Weise diese Verschiebung stattfindet, da dies komplexe wissenschaftliche Methoden benötigt. Klar ist aber, dass die Population zurück geht.
Pinguine in der Antarktis ernähren sich hauptsächlich von einer kleinen Leuchtgarnele, dem Krill. Das Meereis schmilzt immer weiter und führt zu geringen Beständen dieser Nahrungsquelle.
Nicht nur Pinguine ernähren sich von Krill, auch viele andere Tiere in der Antarktis.
Und da, wo es nicht mehr genug Nahrung für die Pinguine gibt, wird es bald auch keine Pinguine mehr geben.
Pinguine sind süß und wirken oft tollpatschig. Doch sie sind geschickter als man denkt. Vor allem im Wasser: Sie fliegen regelrecht durch die Gewässer.
Pinguine sind auf jeden Fall, wie alle Lebewesen, schützenswert!


Sag was dazu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht