Wer steht drauf?
Die IUCN ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich vor allem für Natur- und Artenschutz einsetzt. Sie veröffentlicht regelmäßig eine Liste, in der aufgeführt ist, welche Tier- und Pflanzenarten bedroht oder gar schon ausgestorben sind.
Die sogenannte “rote Liste” ist in verschiedene Kategorien eingeteilt, beispielsweise: “Ausgestorben oder ausgestorben in freier Wildbahn”, “Vom Aussterben bedroht”, “Nahezu bedroht” und “Am wenigsten bedenklich”.
Diese Liste ist in den letzten Jahren immer länger geworden und immer mehr Arten sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Das Wachstum der Liste zeigt deutlich, dass die Bemühungen und Vorschriften zur Erhaltung der Arten deutlich ausgeweitet werden müssen. Übermäßige Fischerei und Rodung für die Landwirtschaft gehören zu den Gründen für die immer länger werdende Liste.
Um diesen Faktoren und auch beispielsweise invasiven Arten begegnen zu können, muss erkannt werden, dass der Schutz von Arten weltweit wichtig ist und auch in alle wirtschaftlichen Bereiche mit einbezogen werden sollte.
Die zuletzt veröffentlichte Liste zeigt, dass alle Arten von Süßwasserdelphinen der Welt als gefährdet gelten. Auch bei anderen Süßwasserarten gibt es kaum oder keinen lebenden Nachwuchs.
Beispielsweise viele der Fischarten, welche ihren Lebensraum in Gewässern auf und um den Philippinen haben, sind bereits ausgestorben. Räuberische Arten haben dazu beigetragen.
Aber auch wir Menschen sind in diesem Fall nicht unschuldig. Überfischung und zerstörerische Fangmethoden haben das Aussterben deutlich verstärkt.
Viele Meeresregionen und die dort lebenden Lebewesen werden von uns Menschen ausgebeutet und überfischt, was dann zum Aussterben und zur Gefährdung führt. Der Carcharhinus obsoletus, eine Haiart, ist eine der vielen leidenden Arten.
Drei zentralamerikanische Froscharten wurden in der aktuellsten Liste ebenfalls als “ausgestorben” erklärt und weitere Arten als “möglicherweise ausgestorben” bezeichnet.
Doch auch positive Nachrichten gehen aus der Liste hervor. Das Bison ist weniger bedroht als in den letzten Jahren und auch die Population vieler Amphibienarten konnte sich erholen. Aktionen lokaler Gemeinden und viele Naturschutzbemühungen haben dies möglich gemacht.
Hoffentlich können noch viele weitere Arten geschützt werden und sich erholen. Wir müssen zusammen für Natur- und Artenschutz einstehen.
Die Natur ist voller Leben, welches schützenswert ist.


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