Wir sind #TEAM-TAUBE

Wahl zum Vogel des Jahres: Wir sind #TEAM-TAUBE – Du auch?

Der Countdown läuft: Noch bis zum 19. März besteht die Möglichkeit, seinem gefiederten Favoriten zum Siegertreppchen zu verhelfen – erstmalig wählen Bürger*innen selbst den „Vogel des Jahres“. Wo die Stadttaube in der Vorwahl noch auf Platz.1 rangierte, wurde sie während der Stichwahl auf den traurigen Platz.5 zurück gescheucht. – Deutschland wählt den Vogel des Jahres 2021

Nichts liegt uns ferner, als die anderen Finalisten – Rauchschwalbe, Eisvogel & Co – in ihrem Wert und ihrem Recht als Lebewesen zu degradieren. Antispeziesismus ist ein primärer Leitaspekt unserer Tierrechtsphilosophie – doch genau dieser gelebte Speziesismus, wie er von Taubenhasser*innen ausagiert wird, macht die Stadttaube zu einem ewigen Opfer urbaner Kulissen.

Wir sind #TEAMTAUBE, weil wir die Stadttaube entstigmatisieren- und von ihrem Ruf als „Ratte der Lüfte“, Keimschleuder und invasivem Stadtschädling befreien- und ihr zu Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung verhelfen möchten.

Die Stadttaube verdient das Krönchen weil…

sie entgegen aller Vorurteile keine “Keimschleuder” ist:

„Das Image des Krankheitsüberträgers hält sich hartnäckig. Dabei hat das Bundegesundheitsamt bereits vor Jahren klar gestellt: Eine Taube ist nicht gefährlicher als jeder andere Wild- oder sogar Ziervogel. Auch nicht gefährlicher als andere „Nutz- oder Liebhabertiere“, wie das Bundegesundheitsamt sich ausdrückt.“

sie eine echte Persönlichkeit ist:

„Stadttauben – eine graue Masse an anonymen Schwarmvögeln? Von wegen. Viele kleine Details machen jede Taube in unseren Städten einzigartig. Ihre Augen sind zum Beispiel in Form und Farbe so unterschiedlich wie menschliche Augen.“

sie ein vergrämtes „Haus“tier ist:

„Was viele nicht wissen: Unsere Stadttauben sind Nachkommen von Brieftauben oder Haustauben, die der Mensch einst zur Fleischgewinnung gezüchtet hat. Im Gegensatz zu ihren wilden Namensvettern liegt es ihnen nicht in den Genen, selbstständig nach Nahrung zu suchen. Kein Wunder also, dass sie vor allem an Stellen anzutreffen sind, wo sie Essensreste finden.“

ihr schlechtes Image sie zum Opfer menschlicher Grausamkeit und Ignoranz macht:

„Mit Netzen, Spikes und Klebepaste versuchen manche Menschen, Tauben fernzuhalten. Alle drei Maßnahmen haben nicht nur grausame Folgen für Tauben, sondern auch für andere Vögel, wie Meisen und Turmfalken. Die Tiere verheddern sich nicht selten in den gespannten Netzen oder verirren sich dahinter – sie finden nicht mehr heraus und verhungern. An Spikes können sie sich ernsthafte Verletzungen zuziehen, und Klebepaste macht Vögel flugunfähig. Das bedeutet ihren sicheren Tod.“

sie alles andere als „ätzend“ ist:

„Es heißt, Taubenkot sei so ätzend, dass er Schäden an Gebäuden verursache. Eine Studie der TU Darmstadt zeigte aber, weder Buntsandstein, Granit oder Zementmörtel noch Vollklinker, Vollziegel oder unbehandeltes lasiertes Nadelholz nehmen Schaden, wenn sie mit den Hinterlassenschaften in Berührung kommen. Lediglich Bleche oder Lacke können darunter leiden. Jedoch nicht nur unter Tauben-, sondern unter jeglichem Vogelkot. Übrigens: Der weiße, schlierige Kot, der Städte verunreinigt, ist Zeichen von nicht artgerechter Fütterung. Tauben, die nicht nach Essensresten suchen müssen, sondern mit Körnerfutter gefüttert werden, haben festen, dunklen Kot.“

sie in ihrer Not gezwungen ist, Müll und Erbrochenes zu verzehren:

„Circa 30 Gramm Körner braucht eine erwachsene Taube pro Tag. Doch woher soll eine Stadttaube diese bekommen? Die grauen Vögel weichen auf Essensreste aus, streifen pausenlos durch die Stadt, auf der Suche nach Futter und stürzen sich auf alles, was Menschen entsorgen.“

die ihr geltenden Fütterungsverbote nicht zielführend und tierschutzwidrig sind:

“Viele Menschen glauben: Wenn Tauben gefüttert werden, werden es nur noch mehr. In vielen Städten ist das Füttern von Tauben daher verboten. Dabei wurden Tauben so gezüchtet, dass sie sich bis zu sieben Mal im Jahr paaren – unabhängig vom Nahrungsangebot. Fütterungsverbote führen also nur dazu, dass mehr junge Tauben verhungern.”

Quelle: https://www1.wdr.de/…/tiere…/themen/stadttauben-100.html

…und, weil sie mit ihrer liebenswerten Art, ihrem edel-grauen Federkleid und ihrer herrlich schillernden Hals-Befiederung einer Krone mehr als würdig ist!

Sei auch DU #TEAM-TAUBE und wähle bis zum 19. März die Stadttaube unter: Wähle den Vogel des Jahres 2021!



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