Als Tierrechtsorganisation, die aus dem Zusammenschluss zweier Vereine mit je vielen Jahren Geschichte hervorgeht, hatten wir im Laufe der Jahre in jedem dieser beiden bereits viele Kampagnen laufen, um für Tiere und ihre Rechte zu kämpfen und die Menschen aufzuklären und zu bilden. Hier möchten wir euch vorerst unsere zwei größten aktuellen Kampagnen kurz vorstellen:

#CircusOHNE – Für einen tierfreien Zirkus!

Eingesperrt, erniedrigt, geschlagen, zu unnatürlichen “Kunststücken” gezwungen – hunderte Tiere werden auch heute noch in Zirkussen deutschlandweit als Unterhaltungssklav_innen degradiert und missbraucht. Sie werden gegen ihren Willen in Gefangenschaft gehalten, durch die Lande gekarrt und nicht selten unter Einsatz von beinharter Dressur und Gewalt zu oft abnormalem Verhalten gezwungen. Sie gehören zu den Schwachen und Stimmlosen in unserer Gesellschaft. Wir machen uns daher auf vielfältigste Art und Weise stark für sie und erheben unsere Stimme für ihre Rechte.

Immer mehr Menschen werden sich des Leids der Tiere im Zirkus bewusst, bis zu 80% lehnen laut aktueller Umfragen wilde Tiere im Zirkus ab, ein Großteil ist für ein generelles Tierverbot. Auch politisch ist ein Umbruch im Gange, selbst in Deutschland. Das Thema wird medial sowie in der breiten Öffentlichkeit heiß diskutiert, die tierführenden Zirkusbetriebe versuchen sich mit aller Macht zu wehren, doch die Fragen der Gesellschaft häufen sich und ihre Antworten sind unbefriedigend.

Mit unserer Aufklärungsarbeit, Kampagnenarbeit mit Prominenz & Co. geben wir Antworten und üben mit großen und kleinen Demonstrationen politischen Druck aus. Unsere spektakuläre Befreiung des letzten Zirkusbären Deutschlands ist u.a. ein klares Symbol dafür, dass Tierzirkusse keinen Platz im 21. Jahrhundert haben!

Das Video vermittelt euch einen Eindruck unserer bislang größten Demonstration mit 1.000 Menschen für einen tierfreien Zirkus in München.

Viele Prominente, u.a. Mark Benecke unterstützen unsere #CircusOHNE-Kampagne.

Informiert euch & andere auf unserer Kampagnenseite www.circus-ohne.de. Spread the message: #CircusOHNE

Das Label Tod

Das Label “Tod” ist unsere große Anti-Pelz-Kampagne, die mittlerweile deutschlandweit bekannt ist. Mit einem professionellen Kinospot und zahlreichen Plakatflächen mit Peter Maffay und dem Tattoomodel Sandy P.Peng als prominente Unterstützer_innen sowie etlichen bundesweiten Infoständen und Aktionen versuchen wir seit 2011 das Thema immer wieder in die Öffentlichkeit zu tragen. Denn: Das Tragen von Pelz ist wieder sehr in Mode gekommen, besonders an Kapuzen, Kragen, Handschuhen. Alles, was wir tragen, ist mit einem Label versehen – außer Pelz! Pelz muss nicht deklariert werden! Wir wollen mit dem Satz: „Wer Pelz trägt, trägt den Tod!“ zum Nachdenken anregen, womit man eigentlich gelabelt ist. Viele Menschen wissen nicht, dass sie Echtpelz tragen. Es ist inzwischen so, dass wegen der Produktionsbedingungen Echtpelz billiger verkauft wird als Webpelz.

Millionen Tiere werden Jahr für Jahr für die Pelzmode getötet. Sie sterben qualvoll in Fallen und werden unter schlimmsten Bedingungen auf Farmen gezüchtet. Möchtet Ihr echten Pelz tragen, womöglich Hunde- oder Katzenfell? Es gibt natürlich Menschen, die das nicht interessiert. Aber die meisten sind geschockt, wenn wir sie darauf aufmerksam machen, dass sie Echtpelz tragen. Pelz, der unter grausamsten Bedingungen gewonnen wird. Die Betroffenen sind dann vor allem wütend auf die Industrie, weil die Herkunft des Pelzes nicht deklariert wurde. Mit einer Kennzeichnung würden viel weniger Menschen zu Echtpelz greifen. Dennoch gibt es die Industrie nur, weil Menschen ihre Produkte kaufen. Es liegt somit auch an jeder_jedem von uns!

Unser Kino-Spot mit Musiklegende Peter Maffay! Seit 2011 jedes Jahr in mehreren Städten deutschlandweit.

Unser knackiges und anschauliches Aufklärungsvideo, wie mensch künstlichen von echtem Pelz unterscheidet!

Informiert euch & andere auf unserer Kampagnenseite www.gelabelt.de. Spread the message: #LabelTod

Tierschutz macht Spaß!

Unser Ziel ist es, das Bewusstsein junger Menschen für Tiere und ihre Reche zu fördern. Unsere Unterrichtseinheiten sollen einen Nachdenkprozess bei den Heranwachsenden in Gang setzen, denn gerade Kinder haben eine tiefe Verbindung zu Tieren. Das wichtigste Kriterium hierbei ist, dass die Kinder Tiere als leidensfähige und um ihrer selbst schützenswerte Lebewesen und nicht als gefühllose Rohstofflieferanten ansehen. Wir wollen Kinder mobilisieren und ihnen vermitteln, dass sie mehr für Tiere tun können als sie vielleicht denken. Denn wer Verantwortung für Schwächere übernimmt, geht den ersten Schritt in eine friedlichere Welt für alle Lebewesen.

Unsere qualifizierten Tierschutzlehrer_innen besuchen Schulen oder Bildungseinrichtungen und bieten Einzel-, Doppelstunden, Arbeitsgruppen, Projekttage und Ferienbetreuung an. Tierschutzproblematiken werden altersgerecht und pädagogisch aufgearbeitet mit den Schüler_innen besprochen und gemeinsam Lösungsansätze diskutiert, die Kreativität der Kinder und Jugendlichen durch altersgerechte Interaktivität gefördert. Alle Altersgruppen und Bildungseinrichtungen sind möglich. Individuelle Schwerpunkte sowie ein gänzlich individuelles Konzept jederzeit gerne auf Nachfrage. Mögliche Themen: Tiere in der Bekleidung (v.a. Pelz, Leder, Wolle), „Haustiere“ (richtiger Umgang mit tierischen Mitbewohner_innen), Tierversuche & Alternativen, Tiere in der Unterhaltung (Zirkus, Zoo & Co.), Tiere in der Ernährung (Konsum tierischer Produkte und deren Auswirkungen auf Planet und Erdlinge; Massentierhaltung & Co.).

Als einzelne Tierschutzlehrer_Innen kommen wir auch direkt an eure Schule oder Einrichtung und bieten Einzel- und Doppelstunden, Arbeitsgruppen und Projekttage an. Gerne legen wir in Absprache mit dir die Schwerpunkte unserer Einheiten fest und erarbeiten ein individuelles, altersgerechtes und buntes Konzept für euch. Bei Interesse freuen wir uns sehr von euch zu hören!

Besucht unsere Projektseite auf Facebook – dort findet ihr allgemeine Infos, Aktuelles & mehr!

Rhodos Hunde

Leider genießen die Hunde und Katzen auf Rhodos gar kein so idyllisches Inselleben wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Kaum jemand ist bereit, für ein krankes Tier Geld auszugeben oder gar eine Kastration zu bezahlen. Die Tiere vermehren sich endlos, werden einfach ausgesetzt, leben auf der Straße und ernähren sich von Müll. Wenn die letzten Tourist_innen die Insel verlassen haben, beginnen im Spätherbst die gnadenlosen Vernichtungsaktionen durch Erschießen, Vergiften oder einfach verhungern lassen.

Wir haben das Projekt Rhodos-Hunde gegründet und es uns zur Aufgabe gemacht, den armen, ausgesetzten und verwaisten Tieren auf der Insel zu helfen. Wir unterstützen das staatliche Tierheim RAWS, die private Auffangstation in Genaddi sowie eine kleine private Auffangstation in Rhodos-Stadt namens „Lucky Paws Animal Rescue Rhodes“.

Unser Hauptaugenmerk liegt hierbei darauf, die streunende Hundepopulation auf der Insel durch Kastrationen einzudämmen. Aus diesem Grund werden mit unserer Hilfe jedes Jahr 2-3 Kastrationsaktionen durchgeführt. Nur so und mit eurer Unterstützung kann nachhaltig das Tierleid eingedämmt werden!

Besucht unsere Homepage oder unsere Projektseite auf Facebook – dort findet ihr weitere Infos & wie ihr helfen könnt!

Tierheim Gyula

Unsere langjährige Freundin Aniko Tolgyeasi lebt in Gyula, einer kleinen ungeraischen Kurstadt an der rumänischen Grenze. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausgestoßenen, kranken und hilflosen Hunden in ihrem Land ein Zuhause zu geben. In Gyula soll kein Hund mehr in einer Tötungsanlage landen, nur weil ihn niemand mehr haben will. Vor rund 20 Jahren fing sie mit etwa 20 geretteten Hunden ganz klein an. Dann stellte ihr die Stadt ein kleines Stück Land zur Verfügung, eine ungarische Sponsorin bezahlte den Bau der ersten Zwinger.

Mit der Unterstützung von ANIMALS UNITED e.V. gelang es über Jahre, das kleine Notlager in ein bescheidenes Tierheim auszubauen, mit vielen Gehegen, Ausläufen, warmen Hütten und Bäumen. Aniko steht inzwischen ein fleißiges und engagiertes team von fünf Helfer_innen zur Seite, die die 250 bis 300 Schützlinge versorgen. Wir bemühen uns vor allem um die unvermittelbaren Hunde, die wohl im Heim bleiben müssen. Leider leben noch zu viele Hunde in provisorischen Zwingern, die dringend mehr Platz brauchen. Um die Lage im Tierheim kontinuierlich verbessern zu können sind wir auf eure Hilfe angewiesen!

Besucht unsere Homepage oder unsere Projektseite auf Facebook – dort findet ihr weitere Infos & wie ihr helfen könnt!

Project Romania

Gemeinsam mit der Musiklegende Peter Maffay und Prinzessin Maja von Hohenzollen setzen wir uns mit unserer Kampagne “Project Romania” seit 2014 gegen die illegalen Hundetötungen in Rumänien ein. Tausende Hunde wurden im vergangenen Jahr brutal eingefangen, um dann in Tötungslagern zu sterben. Die Mehrheit der Rumäninnen und Rumänen spricht sich zwar gegen die Tötungen aus, interessieren tut es diejenigen, die am Ableben der Hunde verdienen, jedoch nicht. Um die Hundetötungen hat sich eine ganze „Industrie“ entwickelt, die von mafiösen Strukturen gekennzeichnet ist, städtisch gefördert und national wie auf europäischer Ebene geduldet. Es geht um Millionenbeträge.

Europaweit fordern daher Menschen ein unverzügliches Ende der grausamen und illegalen Praktik und die Schaffung zwingender Regelungen im Umgang mit Straßentieren auf EU-Ebene. Auch wir gaben den armen Streunern bereits mehrfach unsere Stimme: Von gefährlichen Undercover-Einsätzen, Protesten und einer eigenen Aktionsgruppe direkt vor Ort in Rumänien über Protestaktionen in Deutschland und Öffentlichkeitsarbeit hin zu politischem Druck mit einer Pressekonferenz im und einer Großdemonstration vor dem EU-Parlament in Brüssel. Wir lassen nicht locker. Für Kastration und Adoption statt Exekution! Das Problem muss an der Wurzel gelöst werden, die grausamen Tötungen sind umgehend einzustellen und durch humanere Lösungen zu ersetzen. Nur Kastration und Adoption können den Tieren nachhaltig helfen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Tiere nach und nach gesünder und friedlicher auf der Straße leben, keine weiteren Nachkommen entstehen und die Streuner’problematik‘ langfristig gelöst wird. Das rumänische Hundemassaker muss gestoppt werden!

Das Video ist ein Mitschnitt des TV-Beitrags im Sat.1 Frühstücksfernsehen vom Montag, den 11. August 2014.

Das Video ist ein Mitschnitt des TV-Beitrags im Sat.1 Frühstücksfernsehen vom Montag, den 10. November 2014.

Informiert euch & andere auf unserer Kampagnenseite www.StopptdasHundemassaker.de. Spread the message: #ProjectRomania