Rauchen ist tödlich – für Tiere in Versuchslabors!

Rauchen, eine Gewohnheit, die viele schon jahrelang begleitet – oder besser gesagt: verfolgt. Dass Rauchen für die Konsument_innen alles andere als gesundheitsfördernd ist, ist im Jahre 2017 längst bekannt. Auch die umgebenden Personen werden durch Raucher_innen geschädigt. Doch die Kette der Geschädigten geht noch weiter, sowie tiefer hinter die Kulissen: In unserer vermeintlich modernen Gesellschaft werden antiquierte Tierversuche für die Tabakindustrie durchgeführt, um die Schädlichkeit der Produkte zu testen und zu optimieren. Dass diese Tierversuche jeglicher Zweckmäßigkeit entbehren und stattdessen ausschließlich Instrument zur Legitimierung von Sadismus sind, ist wirklich nicht abzustreiten. Dennoch haben sich Tierversuche für Tabakprodukte etabliert und haben immer noch Bestand. Neue Zusatzstoffe, neue Blättchen, etc. geben immerzu vermeintlichen Anlass, nichtmenschliche Tiere im Namen der „Wissenschaft“ zu quälen und zu töten.

Barbarische Versuche im Namen der Forschung

In der Tabakindustrie hat mensch ein breites Spektrum an barbarischen Methoden der Tierfolter entwickelt: Hunde und Ratten werden meist über mehrere Jahre hinweg über sechs Stunden am Tag Tabakrauch ausgesetzt, den sie somit permanent atmen müssen. Auch Inhaltsstoffe von Tabakprodukten wie Teer werden auf die Haut der Tiere aufgetragen, sodass sich Tumore bilden.

Das „Ziel“ dieser Experimente ist immer, die gequälten Kreaturen letztendlich zu töten (wenn der Versuch nicht ohnehin letalen Ausgangs ist) und zu sezieren, um die entstandenen Schäden an Lunge und weiterem Gewebe zu prüfen. Auch vor der Tötung ungeborener Affen schreckt mensch nicht zurück: So wurden bereits schwangeren Rhesus-Affen operativ Schläuche eingesetzt, die die Föten mit Nikotin überfluteten. Kurz vor der Geburt wurden die Föten getötet und untersucht.

Gibt es Alternativen?

In Deutschland sind Tierversuche für die Tabakindustrie zwar nicht erlaubt, dennoch florieren die Labore im Ausland. Große, global agierende Tabakfirmen unterstützen und finanzieren die unnötige Tierquälerei. Folglich sind wohl die meisten Zigarettenmarken zu boykottieren. Nur wenige sprechen sich deutlich gegen Tierversuche aus, wie zum Beispiel „von Eicken“, die „Manitou“, „Pepe“ und weitere Tabaksorten produzieren:

„Als traditionsreiches deutsches Tabakunternehmen ist der Verzicht auf Tierversuche für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir testen die Qualität unserer Produkte im hauseigenen Labor mithilfe von chemischen und physikalischen Tests. Auf Tierversuche jedweder Art verzichten wir ganz bewusst, da wir der Meinung sind, dass jedem mündigen Verbraucher die Risiken von Tabakprodukten bekannt sind und weitergehende Untersuchungen mit Hilfe von Tierversuchen nicht notwendig und moralisch auch nicht verantwortbar sind. Dies impliziert natürlich auch, dass wir keine Tierversuche von Dritten unterstützen.“

Auch menschliche Tiere werden ausgebeutet

Selbst wenn mensch von der Tierversuchsfreiheit einiger Tabakmarken überzeugt ist, ist der Konsum von Zigaretten immer noch zu hinterfragen. Kinderarbeit und niedrige Löhne sind auf Tabakplantagen kein Fremdwort. Auch die Natur leidet immens unter den Monokulturen: Rodung von Regenwäldern, Verwendung von Pestiziden und Verbrauch von unvorstellbaren Mengen Wasser sind hier die Regel – Ressourcen, die geschützt bzw. sinnvoller verwendet werden könnten und sollten.

Fazit: Rauchen schadet nicht nur euch, sondern auch Tieren in Versuchslabors, Menschen und der Natur! Muss nicht sein – weg mit den Glimmstengeln! Ihr habt mehr drauf als Schall und Rauch!



Laura

Laura

"Solange die Menschen Tiere quälen, foltern und erschlagen, werden wir Krieg haben. Wie können wir irgendwelche idealen Zustände auf Erden erwarten, wenn wir die lebenden Gräber getöteter Tiere sind?" (George Bernard Shaw)
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