St. Pauli-Legende Holger „Stani“ Stanislawski gegen Pelz

Der Ex-Fußballprofi, ehemalige Kult-Trainer und derzeitige Fußball-Experte für die ZDF-Sportreportage Holger „Stani“ Stanislawski ist das neue Gesicht der Anti-Pelz-Kampagne der Tierschutzorganisation ANIMALS UNITED e.V. Denn das Geschäft mit den Pelzbesätzen boomt und die Pelzindustrie macht nach wie vor einen Milliardenumsatz mit dem blutigen Mord(s)geschäft.

Bommel, Kragen, Verzierungen – für nur wenige Euro ist Echtpelz sogar in Ramschläden zu finden, ohne dass Echtpelz auf dem Etikett stehen muss. Unter dem neuen Kampagnen-Slogan „Es geht um IHREN Kragen!“ gilt die Aufmerksamkeit den Tieren, die für jedes kleinste bisschen Pelz ihr Leben lassen müssen.  Das Ziel: Die Konsumenten sollen wachgerüttelt werden und sich fragen, ob sie – vielleicht sogar ohne es zu wissen – selbst echten Pelz tragen.

Das 21. Jahrhundert hat längst begonnen, doch noch immer sterben jährlich Millionen Tiere für Pelzbesätze. An Kapuzen von Jacken, als Bommel an Schals und Mützen, und als kleine Pelzbesätze an Schuhen und Taschen – Pelz kommt in allen Formen und Farben. Mittlerweile ist die Produktion der Echtpelzprodukte in asiatischen Ländern so günstig, dass Kunstpelz auf dem europäischen Markt häufig teurer ist als echtes Fell. Erschlagen, erstickt, vergast, lebendig gehäutet – das sind gängige, billige Methoden der Echtpelzproduzenten, denen Millionen von Füchsen, Waschbären, Kaninchen, aber auch Hunden und Katzen zum Opfer fallen. Da in Deutschland keine Echtpelzkennzeich-nungspflicht besteht, müssen Echtpelzprodukte nicht als solche ausgewiesen werden. Selbst kritische Verbraucher können deshalb nicht anhand des Preises feststellen, ob es sich um getötete Tiere handelt oder um einen Kunstpelz.

 Kult-Coach Holger Stanislawski gegen Pelz

Kult-Coach Holger Stanislawski gegen Pelz

Um in diesem Bereich Klarheit zu schaffen, rief die Tierrechtsorganisation ANIMALS UNITED bereits im Jahr 2011 ihre Anti-Pelz-Kampagne ins Leben. Unterstützt wird sie dabei seit jeher von Musiklegende Peter Maffay, der sich unter dem Slogan „Wer Pelz trägt, trägt den Tod“ nicht nur für Kampagnenmotive sondern sogar für einen Kinospot zur Verfügung stellte. Mit drei neuen Motiven wird nun auch in der Herbst-/Wintersaison 2015/2016 über Echtpelz aufgeklärt. Neben Holger Stanislawski sind auch die ARD-„Sturm der Liebe“-Protagonistin Isabella Hübner sowie der aus der RTL II Soap „Köln 50667“ bekannte TV-Star Ingo Kantorek und das internationale Tattoo-Models Sandy P. Peng mit von der Partie. Der neue und doppeldeutige Kampagnenslogan „Es geht um IHREN Kragen!“ macht deutlich, dass Pelz nicht auf Bäumen wächst. Im Gegenteil: Dieses vermeintlich unschuldige, flauschig weiche Produkt hat einst einem Tier gehört, in dessen Körper ein Herz schlug.

Der ehemalige FC St. Pauli-Spieler, Cheftrainer und Vizepräsident Holger Stanislawski, der in seiner Karriere auch den TSG 1899 Hoffenheim sowie den 1. FC Köln trainierte und nun ein großes Einkaufscenter als Geschäftsführer leitet, gibt einer solchen Kampagne wie der Anti-Pelz Kampagne von ANIMALS UNITED gerne sein Gesicht, denn Pelz ist für ihn ein absolutes Foulspiel. „Ich bin schockiert, wie uninformiert die Masse durchs Leben schreitet und blind irgendwelchen Trends folgt. Den Tieren, darunter auch Katzen und Hunde, wird bei vollem Bewusstsein das Fell vom Leib gezogen und ihre blutigen Körper auf einem Haufen zusammengeworfen, wo sie grausam unter qualvollsten Schmerzen verenden. Was soll daran auch nur annähernd ‚cool‘ sein?“. Der Kult-Coach hat kein Verständnis für Menschen, die sich mit Pelz kleiden. Dass dies gerade auch bei Jungs so im Trend liegt, findet er sogar „peinlich“. Für ihn ist klar: „Männer, die einen Pelz wollen, sollen ihn als Bart im Gesicht tragen und nicht als totes Tier um den Hals“. Und Frauen gefielen ihm eh besser ohne – „ohne Bart und ohne Pelz“, so der charismatische gebürtige Hamburger mit einem Augenzwinkern. Seit seiner Kindheit sei er in Tiere vernarrt und wolle er schon immer etwas für sie tun. Und wenn er etwas angehe, dann nur aus Überzeugung. Er appelliert daher gemeinsam mit der Tierschutzorganisation ANIMALS UNITED an jeden, Herz zu zeigen und Pelz zu meiden. Sein Kampagnenslogan kommt selbstverständlich betont sportlich: „Zeigt Pelz die rote Karte!“. Für das Katzengesicht hat sich „Stani“ entschieden, um explizit darauf hinzuweisen, dass man auch mit Kunstpelz leider oft nicht auf der sicheren Seite ist. Denn jährlich werden Millionen Hunde und Katzen in China für die grausame Pelzindustrie ermordet, deren Felle als „Kunstpelz“ getarnt in den europäischen und somit auch deutschen Handel gelangen. Erst kürzlich schockten Berichte über Souvenirverkäufer, die Mützen aus Hundefellen am Berliner Alexanderplatz anboten.

Ob ihr echten Pelz tragt, könnt ihr auf unserer Kampagnenseite www.gelabelt.de erfahren. Dort findet ihr neben allen bisherigen Motiven und detaillierten Infos zur grausamen Realität hinter Pelz auch unseren eigens produzierten Kinospot mit Peter Maffay, der bereits seit Jahren in verschiedenen deutschen Kinos Menschen über die brutale Wahrheit hinter dem Geschäft mit Pelz aufklärt.

Bitte helft uns, noch mehr Menschen über die grausame Pelzindustrie aufzuklären und somit Tiere vor dem sicheren Tod zu bewahren! Hier könnt ihr unsere Arbeit direkt und unkompliziert unterstützen!

 Gruppenbild vom Shooting in Hamburg (© Christoph J. Binöder)

Gruppenbild vom Shooting in Hamburg (© Christoph J. Binöder)

Unser herzlicher Dank gilt: Holger Stanislawski für das sympathische Shooting und seine professionelle Art, Det Kempke​ für die super Fotos sowie die Gastfreundschaft, Ingrid Rose Maier für das geniale Katzen-Morphing, Karin Verbeek vom MotivBuero für die gute Organisation und Planung, Ruth Kobbe für die Fotoassistenz, Karina Asmus für Hair & Make-Up, Ingrid Mitchell für das Styling, Christoph J. Binöder für das Making-Of, Chris Ermler für das vegane Catering, dem netten Team von Rivergate für den Parka (George 019 Bluegrey Camouflage, 100% Webpelz) sowie allen, die an dieser Kampagne so enthusiastisch mitgewirkt haben – darunter vor allem dem Team unserer Hamburger Aktionsgruppe um Mareike Beck und Monika Holst.

Unser Promi-Shooting mit Stani sorgte bereits vor dem offiziellen Release für mediales Aufsehen. So besuchten uns Hamburg1 sowie Sat.1 bei unseren Fotoaufnahmen im Studio von Starfotograf Det Kempke. Hier findet ihr den Beitrag von Sat.1 über das Anti-Pelz Shooting mit Holger Stanislawski, den wunderbaren und ausführlichen Beitrag von Hamburg 1 hier.

Hier einige Eindrücke vom Shooting (Making-Of: © Christoph J. Binöder):





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