Tierleidfrei genießen: Panierte Schwarzwurzeln mit lila Püree
Heute heißt es wieder “Mahlzeit ohne Qualzeit”. Das bedeutet, wir präsentieren euch Blogbeiträge mit Rezepten zu veganen Schlemmereien. Heute wieder mit einem Rezept aus der Reihe “saisoregiovegan”, das zeigt, dass die frühen Wintermonate alles andere als farb- und trostlos sind: Rote Beete ist so ein geniales Zeug – ein bisschen was in den Kartoffelbrei und schon gibt es eine Farbexplosion… zusammen mit knusprig gebratenen Schwarzwurzeln ein nicht ganz unaufwendiges, aber sehr leckeres Essen aus wenigen effektvollen Zutaten!


Zutaten für 4 Personen


1 kg frische Schwarzwurzeln
1 EL Zucker
2 TL Salz
2 EL Essig

Semmelbrösel
Mehl
2 EL Senf
Salz
Pflanzenöl zum Braten

1 kg Kartoffeln
2 Knollen Rote Beete
1 Handvoll Sonnenblumenkerne, geröstet
Salz

Zubereitung

Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser schälen (auf jeden Fall Handschuhe dabei tragen!) und sofort in einen Topf mit Essigwasser legen. Zu lange Wurzeln evtl. halbieren. Zucker und 2 TL Salz in das Wasser geben und die Schwarzwurzeln 20 Minuten weichkochen. Abgießen und auskühlen lassen.

Für das Püree Kartoffeln und Rote Beete schälen, in große Stücke schneiden und in einem Topf mit Wasser bedecken. 30 Minuten weich kochen, etwa die Hälfte des Kochwasser (oder mehr!) abgießen und mit einem Pürierstab zusammen mit den gerösteten Sonnenblumenkernen pürieren. Ich versuche, dass trotzdem noch Stückchen drinbleiben, da ich es nicht so glatt püriert mag. Mit Salz abschmecken und eventuell noch mehr Wasser hinzufügen, falls es zu fest ist.

Nun die Schwarzwurzeln panieren: Zuerst in Mehl, dann in Senfwasser (die 2 EL scharfen Senf mit 2-3 EL Wasser verrühren und etwa 1 TL Salz dazu) und zuletzt in Semmelbröseln wenden. Nun die panierten Schwarzwurzeln in einer Pfanne mit ausreichend Öl von allen Seiten anbraten.

Alles zusammen warm servieren und genießen!
 

Guten Appetit und bis zum nächsten Ma(h)l!

Jedes Jahr werden über 60 Milliarden sogenannter „Nutz“tiere getötet, um sie zu verzehren. Hinzu kommen Milliarden Fische und andere Meeresbewohner_innen. Die meisten dieser Tiere finden einen grausamen Tod nach einer kurzen und meist qualvollen Existenz – denn ein Leben ist es nicht. Dabei steht längst fest, dass der Konsum tierischer Produkte Tier, Mensch und Natur schadet. Knapp 100 Tiere rettet jährlich, wer sich für eine vegane Ernährung entscheidet. Jede_r hat die Wahl – jeden Tag am Supermarktregal! Probiert rein pflanzliche (vegane) Lebensmittel – für Tier, Mensch, Natur und euch! Informiert euch & andere!


Janine

Janine

Ausschließlich mit saisonal, regional und veganen Zutaten kochen – das ist nicht nur möglich, sondern auch abwechslungsreich, alltagstauglich, umweltfreundlich und außerdem extrem lecker. Noch mehr Rezepte und Hintergrundinfos gibt es auf: www.facebook.com/saisoregiovegan
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