Tierleidfrei genießen: Slowakische Sauerkrautsuppe

Heute heißt es wieder “Mahlzeit ohne Qualzeit”. Das bedeutet, wir präsentieren euch Blogbeiträge mit Rezepten zu veganen Schlemmereien. Heute gibt es das Rezept zur einer ur-traditionellen Suppe, die sich in der Slowakei und in Tschechien zu festlichen Anlässen wie Weihnachten, ebenso wie im Alltag großer Beliebtheit erfreut. Doch auch hierzulande kriegt man die Suppe mit 100% regionalen und saisonalen Zutaten hin. SaisoRegioVegan hat das Original veganisiert. Geheimtipp: am Vortag zubereiten und bloß nicht die getrockneten Pilze vergessen – die geben den extra Pfiff. Ein herzerwärmendes Erlebnis für die letzten ungemütlichen Wintertage!


Zutaten (für mind. 6 Portionen)

600g Sauerkraut
4 Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Äpfel
3 Knoblauchzehen
3 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren
1 Liter Gemüsebrühe
250 ml Bier
1 EL Paprikapulver, rosenscharf
oder noch regionaler: 1 pürierte Paprikaschote + etwas Chilischote
3 EL Pflanzenfett
1 TL Zucker
1 TL Kümmel
1 TL Majoran, getrocknet
evtl. Essig
1 Handvoll Pilze, getrocknete (man kann auch angebratene Champigons oder Kräuterseitlinge nehmen)
wer mag: 4 EL selbstgemachte Sojamayo + Petersilie zum Anrichten


Zubereitung

Die Zwiebeln schälen, halbieren, längs durchschneiden und in feine Streifen schneiden. In einem großen Suppentopf mit dem im Pflanzenfett anbraten, bis sie schön glasig sind. Mit Zucker bestäuben.

Das abgetropfte Sauerkraut und den durchgepressten Knoblauch dazugeben, mit Paprikapulver bestäuben und kurz mitbraten bis alles anfängt leicht am Topf anzuhängen, je mehr Röstaromen umso besser! Mit Bier ablöschen und die Gemüsebrühe dazugeben. Die Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Majoran und den Kümmel dazugeben. Mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Die Hitze reduzieren und die Suppe nur noch leicht simmern lassen.

Die Kartoffeln und Äpfel schälen und mit dem Küchenhobel fein reiben. Zusammen mit den getrockneten Pilzen, zur Suppe geben und 20 Minuten mitsimmern lassen.

Am besten wäre es, den Herd nun auszuschalten und die Suppe einfach 1 Tag lang stehen zu lassen und dann nochmal zu erwärmen. Nach Bedarf noch etwas schärfer mit Chili oder säuerlicher mit Essig abschmecken.

Vor dem Servieren mit einem Tupfen Sojamayo und Petersilie garnieren, wer mag. Dazu schmeckt dunkles geröstetes Brot.



Guten Appetit und bis zum nächsten Ma(h)l!

Jedes Jahr werden über 60 Milliarden sogenannter „Nutz“tiere getötet, um sie zu verzehren. Hinzu kommen Milliarden Fische und andere Meeresbewohner_innen. Die meisten dieser Tiere finden einen grausamen Tod nach einer kurzen und meist qualvollen Existenz – denn ein Leben ist es nicht. Dabei steht längst fest, dass der Konsum tierischer Produkte Tier, Mensch und Natur schadet. Knapp 100 Tiere rettet jährlich, wer sich für eine vegane Ernährung entscheidet. Jede_r hat die Wahl – jeden Tag am Supermarktregal! Probiert rein pflanzliche (vegane) Lebensmittel – für Tier, Mensch, Natur und euch!   Informiert euch & andere!



Janine

Janine

Ausschließlich mit saisonal, regional und veganen Zutaten kochen – das ist nicht nur möglich, sondern auch abwechslungsreich, alltagstauglich, umweltfreundlich und außerdem extrem lecker. Noch mehr Rezepte und Hintergrundinfos gibt es auf: www.facebook.com/saisoregiovegan
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