Tierleidfrei genießen: Soljanka

Heute heißt es wieder “Mahlzeit ohne Qualzeit”. Das bedeutet, wir präsentieren euch Blogbeiträge mit Rezepten zu veganen Schlemmereien, für die keine Tiere leiden oder sterben mussten. Diesmal aus der Reihe “saisoregiovegan”. Ein wahrer Seelenwärmer und schnell gemacht ist diese veganisierte Soljanka. Dieser säuerlich-würzige Eintopf ist ein Rezept-Klassiker aus der ehemaligen DDR und kommt in dieser Version in 100% tierleidfreiem, regionalem Gewand daher. 

Zutaten für 4 Personen

2 Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
1/4 Knolle Sellerie und/oder 2 Stangen Sellerie
2 Karotten
2 rote Paprikaschoten
5 große Tomaten
1 Glas Essig-Gewürzgurken
2 Lorbeerblätter
3 EL Sonnenblumenöl
1 EL Zucker evtl.
2 EL selbstgemachtes Gemüsebrühegranulat oder 3 TL Salz
frische Chilischote oder -pulver

Sättigende Suppeneinlage nach Belieben: Ich habe 100g Gerstenkörner mitgekocht. Mensch kann aber auch Kartoffelwürfel oder anderes Getreide dazugeben.

 

Zubereitung

Für die Gemüsebrühe Zwiebeln, Sellerie, Möhren und Kartoffeln kleinschneiden und in einem großen Kochtopf in Öl anbraten und zuckern. Das Gemüse darf ruhig etwas dunkel werden und am Boden anbraten, das gibt später leckere Röstaromen. Dann mit 1 Liter Wasser aufgießen, die Lorbeerblätter hinzufügen. 20-25 Minuten köcheln lassen. Paprika und Tomaten würfeln und hinzufügen. Wer mag kann nun einen Teil der Brühe pürieren (dazu vorher Lorbeerblätter und alles, was später Biss haben soll, mit einem Schaumlöffel abschöpfen und danach wieder zugeben). Die Suppe mit Salz oder Gemüsebrühegranulat und Chili würzen. Die Essiggurken in Scheiben schneiden. Gurkenwasser unbedingt auffangen und die Suppe damit abschmecken. Je nach Gurkensud kann man auch das ganze Glas (natürlich ohne die Einlegegewürze und Senfkörner) zugeben – einfach abschmecken! 

Nach 5 Minuten Durchziehzeit kann die Suppe z.B. mit getoastetem Brot serviert werden.

 

Guten Appetit und bis zum nächsten Ma(h)l!

Jedes Jahr werden über 60 Milliarden sogenannter „Nutz“tiere getötet, um sie zu verzehren. Hinzu kommen Milliarden Fische und andere Meeresbewohner_innen. Die meisten dieser Tiere finden einen grausamen Tod nach einer kurzen und meist qualvollen Existenz – denn ein Leben ist es nicht. Dabei steht längst fest, dass der Konsum tierischer Produkte Tier, Mensch und Natur schadet. Knapp 100 Tiere rettet jährlich, wer sich für eine vegane Ernährung entscheidet. Jede_r hat die Wahl – jeden Tag am Supermarktregal! Probiert rein pflanzliche (vegane) Lebensmittel – für Tier, Mensch, Natur und euch! Informiert euch & andere!



Janine

Janine

Ausschließlich mit saisonal, regional und veganen Zutaten kochen – das ist nicht nur möglich, sondern auch abwechslungsreich, alltagstauglich, umweltfreundlich und außerdem extrem lecker. Noch mehr Rezepte und Hintergrundinfos gibt es auf: www.facebook.com/saisoregiovegan
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