Tierleidfrei genießen: Weihnachtsmenü

Heute heißt es wieder “Mahlzeit ohne Qualzeit”, sprich: Wir präsentieren Blogbeiträge mit Rezepten zu veganen Schlemmereien, für die keine Tiere leiden oder sterben mussten. Aus gegebenen Anlass möchten wir euch heute ein Vorschlag für ein leckeres Weihnachtsmenü geben, welches einfach zu kochen und gut vorzubereiten ist. Als Vorspeise gibt es eine Topinambur-Suppe. Zum Hauptgericht wird Lasange gereicht. Und als leckeren Nachtisch genießen wir Bananen-Erdnuss-Pralinen.

Zutaten für 2 Portionen Suppe:

> 2 gute Hände voll Topinambur
> 1-2 Kartoffeln
> Wasser
> Gemüsebrühpulver
> Salz
> Pfeffer
> Muskatnuss

Nach Belieben:
> altes Brot/Semmel/Brezel
> 1 Zehe Knoblauch
> Salz
> Pfeffer
> Öl

Zubereitung:

Für die Suppe wascht ihr die Topinambur und Kartoffeln gründlich. Die Topinambur muss nicht geschält werden. Die Kartoffeln würde ich hier schon schälen. Beides in kleine Würfel schneiden und in einen Topf geben. Den Topf mit Wasser auffüllen, so dass ca. 1cm Wasser über dem Gemüse steht. Gemüsebrühpulver hinzugeben und das Ganze kochen. Je nachdem wie klein ihr die Kartoffeln geschnitten habt, braucht es bis diese weich sind. Nach ungefähr 10-15 Minuten sollten sie weich sein, am besten ihr pikst mal mit einer Gabel zum testen hinein. Wenn das Gemüse weich ist, in einen Mixer umfüllen oder mit dem Pürierstab mixen, bis eine schöne cremige Konsistenz erreicht ist. Dann das Ganze nochmal im Topf aufkochen lassen, bei Bedarf noch Wasser zugeben, falls es zu dickflüssig ist, und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Falls ihr noch altes Brot oder Brezen zu Hause habt, könnt ihr, während die Kartoffeln kochen, noch schnell Croutons für die Suppe machen. Brot und Breze in grobe Würfel schneiden und mit reichlich Öl in einer Pfanne anrösten. Kurz bevor sie braun werden, klein gehackten Knoblauch dazu geben und mit anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Suppe und die Crouton können schon Nachmittags gekocht und vorbereitet werden und dann, kurz bevor der Besuch kommt, nochmal aufkochen lassen und auf den Tellern anrichten!

Zutaten für die Lasagne-Füllung:

> 1 Glas Tomatensauce
> verschiedenes klein geschnittenes Gemüse (z.B. Tomaten, Karotten, Zuccini, Zwiebel, Knoblauch, Mais,…)

Zutaten für den Hefeschmelz:

> 1 EL Hefeflocken
> 2 EL Mehl
> 1 EL vegane Margarine
> 1/2 TL Salz
> 1 TL Senf
> 150ml Wasser

Sonstiges:

> Nudelplatten

Zubereitung:

Wenn es schnell gehen muss nehmt ihr einfach ein Glas Tomatensauce als Grundlage. Wer Zeit und Lust hast, kann natürlich aus frischen Zutaten selbst eine Tomatensauce kochen. Das Gemüse für die Füllung klein schneiden oder raspeln. Alle Zutaten für den Hefeschmelz in einem Topf zum Kochen bringen und ständig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Wer mag, kann einen Teil des Wassers im Hefeschmelz durch veganen Weißwein ersetzen. Den Hefeschmelz kurz aufkochen lassen, dann den Topf von der Herdplatte nehmen. In eine Auflaufform immer abwechselnd Tomatensauce, Gemüse und Nudelplatten schichten. Das ganze so oft wiederholen bis die Tomatensauce und das Gemüse aufgebraucht ist. Am besten gebt ihr noch etwas (ca. 3-4 EL) Wasser, Sojamilch oder veganen Weißwein in die Auflaufform mit rein, damit die Nudeln genügend Flüssigkeiten haben. Über das ganze dann den Hefeschmelz geben und ab in den Ofen damit. Nach ca. 25-30 Minuten bei 180 Grad Umluft sollten die Nudeln weich sein und der Hefeschmelz schön braun.

Die Lasagne kann ebenfalls schon vorbereitet werden, den Backofen kurz bevor sie fertig ist (ca. 10 Minuten) ausschalten und wenn der Besuch da ist, dann fertig backen.

Zutaten für die Bananen-Erdnuss-Pralinen:

> 2 Bananen
> Erdnuss-Butter
> 1 Tafel Zartbitter Schokolade
> 2 TL Kokosfett

Zubereitung:

Die Bananen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Auf eine Scheibe etwas Erdnuss-Butter mit einem kleinen Teelöffel schmieren und eine zweite Bananenscheibe drauf kleben. So alle Bananenscheiben verarbeiten. In einem Topf die Schokolade mit dem Kokosfett schmelzen. Die doppelten Bananenscheiben vorsichtig mit zwei Gabeln durch die flüssige Schokolade ziehen und auf einem Backblech auskühlen lassen. Wenn die Schokolade fest ist, kann man die Pralinen genießen! Die Pralinen bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Wir wünschen einen guten Appetit mit unserem Weihnachtsmenü und bis zum nächsten Ma(h)l!


Jedes Jahr werden über 60 Milliarden sogenannter „Nutz“tiere getötet, um sie zu verzehren. Hinzu kommen Milliarden Fische und andere Meeresbewohner_innen. Die meisten dieser Tiere finden einen grausamen Tod nach einer kurzen und meist qualvollen Existenz – denn ein Leben ist es nicht. Dabei steht längst fest, dass der Konsum tierischer Produkte Tier, Mensch und Natur schadet. Knapp 100 Tiere rettet jährlich, wer sich für eine vegane Ernährung entscheidet. Jede_r hat die Wahl – jeden Tag am Supermarktregal! Probiert rein pflanzliche (vegane) Lebensmittel – für Tier, Mensch, Natur und euch! Informiert euch & andere!



Verena

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Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. (Bertolt Brecht)
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