WHAT A WEEK: Von TV-Bericht bis Anti-Pelz-Aktion

Auch diese Woche ist wieder viel passiert: Wir klärten in einem TV-Bericht auf SAT.1 NRW zur Prime-Time unzählige Menschen über Echtpelz und das damit verbundene grausame Tierleid auf, versteigerten ein Wildtiergemälde zugunsten unseres Brasilien-Projekts, bekamen von einer Aktivistin eine Lautsprecherbox für Demos gespendet und klärten zudem mit zahlreichen Kreativaktionen Menschen Deutschlandweit über Tierrechte auf!

TV-Bericht: Wir klären in Düsseldorf über das unermessliche Leid hinter Pelz auf und entlarven Echtpelz!

Diese Woche berichtete SAT.1 NRW zur Prime-Time um 17.30 Uhr darüber, wie Endverbraucher_innen echten von unechtem Pelz unterscheiden können, wobei Passant_innen konfrontiert wurden. Der Leiter unserer Aktionsgruppe RHEIN-RUHR, Achim, war dafür mit dem TV-Team auf Dreh, um vorsätzlich als Kunstpelz falsch deklarierte Echtpelze zu entlarven und über das grausame Leid hinter der Pelz”industrie” aufzuklären. Bereits 2016 hatten wir mehrere große TV-Berichte (darunter RTL, br & hr) eben zu diesem Thema bestritten, die großen Anklang fanden und viele Menschen aufklären konnten.

Kein Ponykarussell mehr auf der Nördlinger Mess?

Immer mehr Städte deutschlandweit entscheiden, Ponykarussells auf ihren Volksfesten keine Genehmigung mehr zu erteilen. Die Intention: Die Tiere endlich vor Lärm, Stress und psychischen wie physischen Leiden zu schützen. Das wollen auch einige Bürger_innen Nördlingens und haben gemeinsam mit uns über die letzten Jahre immer wieder gegen das lokale Ponykarussell demonstriert, an Infoständen über das Leid der Tiere informiert und sogar rund 10.000 Unterschriften für ein Verbot gesammelt. Die Stadt schaltet bisher auf taub. Wir appelierten daher diese Woche mit einem offiziellen Brief an den Nördlinger Stadtrat sowie alle Zuständigen, ein zeitnahes Verbot auszusprechen, um die Ponys vor weiterer Tortur zu bewahren. Gerade der Betreiber des Ponykarussells auf der Nördlinger Mess fällt immer wieder negativ auf und hält sich bei Weitem nicht an die Vorgaben des Tierschutzgesetzes.

Erst vergangenes Jahr haben wir Anzeige beim zuständigen Veterinäramt gestellt, denn sie hatten beim Ponykarussell auf der Nördlinger Mess gleich mehrere Tierschutzverstöße dokumentiert. Nun wenden wir uns in einem offiziellen Brief an den Nördlinger Stadtrat, sich für ein Verbot von Ponykarussells auf den stadteigenen Volksfesten auszusprechen. Darin kontern wir vorsorglich vermeintliche Argumente für den Erhalt des Ponykarussells. So ist beispielweise das meistvorgebrachte Argument gegen ein Verbot, dieses würde die Betreiber_innen der Ponykarussells in Existenznöte versetzen, nicht haltbar, denn so gut wie alle Betreiber_innen von Ponyreitbahnen häben nachweislich weitere Fahrgeschäfte und Buden. Eine finanzielle Notlage durch ein Verbot des Ponyreitens ist daher auszuschließen. Die Sorge, die Tiere könnten nach einem Verbot der_dem Schlachter_in zum Opfer fallen oder würden keine Bleibe finden, widerlegten wir ebenso. Sollte wirklich Not herrschen, würden wir sich anbieten, dafür Sorge zu tragen, dass alle Ponys einen Platz finden und endlich einen schönen Lebensabend frei von Tortur und Malträtierung verbringen können.

Gemäldeversteigerung: Knapp 150€ für unser Brasilien-Projekt

Anfang Dezember letzten Jahres versteigerten wir ein handgemaltes Gemälde eines Leoparden zugunsten unseres Projekts “Tal der Tiere” für gerettete Tiere aus illegaler Privathaltung sowie Zirkussen und Zoos in Brasilien. Wir verdoppelten den Betrag auf 150€! Wir sagen herzlichen Dank! Der Erlös kommt zu 100% den Tieren in der Auffangstation zu Gute, wo wir Ende Februar wieder hinfahren werden. Die Auffangstation hat starke finanzielle Not. Die Tiere drohen in Zoos abgeschoben zu werden, wenn wir nicht baldmöglichst genügend Geld zusammenbekommen, um einen Umzug aller Tiere in eine geeignetere größere Auffangstation zu ermöglichen. Dabei wurden viele der Tiere ja genau von Zoos & Co. gerettet und verbinden damit grausame Misshandlungen und Leid. Um ihnen dies zu ersparen, sind sie auf unsere Hilfe angewiesen! Erst dieses Wochenende versteigerten wir zudem ein weiteres Gemälde eines Kapuzineräffchens, dessen Erlös in Höhe von 210€ ebenfalls den Tieren in der Auffangstation zu Gute kommt! Auch hier haben wir den Betrag verdoppelt! Vielen herzlichen Dank an die neue Besitzerin sowie die Künstlerin Denise Hof ART für dieses wundervolle Gemälde! Hier könnt auch ihr helfen! Wir verdoppeln jede eurer Spenden!

Aktivistin spendet Lautsprecherbox für Demos! Wir sagen DANKE!

Eine Aktivistin von uns spendete unserer Aktionsgruppe MÜNCHEN die derzeit beste mobile Lautsprecherbox auf dem Markt! Die Box hat 115 DB und selbst im Spitzenbereich einen sauberen verzerrfreien Klang, sodass wir uns bei unseren zukünftigen Demos und Kreativaktionen noch lauter und deutlicher für die Rechte der Tiere stark machen können, unüberhörbar sind und die Wahrheit mit Sicherheit ihren Weg in offene Ohren finden wird! Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende! Vielen herzlichen Dank an unsere Aktivistin! <3 Wir und unsere Aktionsgruppen freuen uns immer auch über derartige Hilfe! Ihr habt den ein oder anderen Euro übrig oder Dinge bei euch Zuhause, die uns helfen könnten? Dann meldet euch bei uns! Wir freuen uns über alles, womit wir noch mehr Menschen auf Tierleid aufmerksam machen können!

Spannende und kreative Aktionen der vergangenen Woche:

Sonntag, 8.1.

Am vergangenen Sonntag klärte unsere Aktionsgruppe HAMBURG im Rahmen unserer Anti-Pelz-Kampagne “Das Label ‘Tod'” am Elbstrand in Hamburg über die grausame Pelz“industrie“ auf und erinnerte Passant_innen daran: “Wer Pelz trägt, trägt den Tod”. Stundenlang trotzten unsere Aktiven der Kälte und klärten mit zahlreichen aufsehenerregenden Schildern und Bannern sowie Fotos von Tieren, die grausam für Pelz getötet werden, zahlreiche Menschen über Tierleid auf. An einem sonnigen Sonntag wie diesem waren trotz der Kälte viele Spaziergänger_innen am Elbstrand unterwegs, sodass wir zahlreiche Menschen auf die grausamen Hintergründe von Echtpelz aufmerksam machen konnten. Wir stellten uns verteilt auf dem ganzen Weg auf und waren unübersehbar. Wir konnten gute Gespräche führen und bekamen viel positiven Zuspruch, einige Leute nahmen auch Infomaterial mit. Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Aktion, mit der wir viele Menschen erreichen konnten.

Kommende Aktionen zum Vormerken:

Samstag, 21.1.16: Kennenlern- und Aktiventreffen (AG DONAU-RIES)
Wo: Café Samocca, Eisengasse 1, 86720 Nördlingen
Wann: ab 10:00 Uhr
Was: Monatlich stattfindendes Kennenlern- und Aktiventreffen, bei dem u.a. neue Mitglieder begrüßt, unser Verein und unsere Aktionsgruppe vorgestellt, Erfahrungen und Ideen ausgetauscht und neue Aktionen gemeinsam geplant werden. Schaut einfach vorbei, wir freuen uns auf euch!

Sonntag, 22.1.17: Anti-Pelz-Aktion (AG HAMBURG)
Wo: Lüfterbauwerk am Elbstrand, 22605 Hamburg-Övelgönne
Wann: 14 – 17 Uhr
Was: Im Rahmen unserer Anti-Pelz-Kampagne Das Label „Tod“ werden wir am Sonntag, den 22. Januar 2017 eine Anti-Pelz-Aktion in Hamburg abhalten. Wir möchten diese Fakten mit unserer Aktion aufzeigen, aufklären, wie mensch echten von falschem Pelz unterscheiden kann und wie grausam das Geschäft mit Echtpelz ist. Um das Aufsehen der Passant_innen zu erregen, werden wir uns mit Schildern, die schockierende Bilder von Tieren aus der Pelz“industrie“ zeigen aufstellen und Flyer verteilen.

Samstag, 28.1.17: Kennenlern- und Aktiventreffen (AG CHIEMGAU)
Wo: Bei Aktionsgruppenleiterin Céline nähe Seeon-Seebruck; Adresse gibt es bei Anmeldung/Zusage per PN
Wann: 15:00 – 20:00 Uhr
Was: Monatlich stattfindendes Kennenlern- und Aktiventreffen, bei dem u.a. neue Mitglieder begrüßt, unser Verein und unsere Aktionsgruppe vorgestellt, Erfahrungen und Ideen ausgetauscht und neue Aktionen gemeinsam geplant werden. Schaut einfach vorbei, wir freuen uns auf euch!

Freitag, 3.2.17: Veganer Backkurs (AG CHIEMGAU)
Wo: Werner-von-Siemens-Mittelschule, Pestalozzistraße 12, Schulküche (K02), 83301 Traunreut
Wann: 18:00 – 21:00 Uhr
Was: Wie geht Backen ohne Butter, Ei und Milch? Kann das funktionieren und was muss dabei beachtet werden? Am Freitag, den 3.2.2017 gibt die Leiterin unserer Aktionsgruppe CHIEMGAU, Céline, an der Volkshochschule Traunreut einen veganen Backkurs (Kursnummer: D3908), in welchem ihr lernen könnt, wie einfach und unglaublich lecker Backen ohne Butter, Ei und Milch sein kann. Freut euch auf drei leckere Grundrezepte für Hefezopf (Mohnstriezel), Rührkuchen (Death by Chocolate) und Mürbteigkuchen (saftiger Obstkuchen)! Gern auch glutenfrei, bitte bei der Anmeldung angeben. Hier geht’s zur Anmeldung im Kurs (es sind noch Plätze frei!)!

Ausgewählte Infos und Neuigkeiten aus aller Welt:

Letzter großer amerikanischer Traditionszirkus beugt sich dem Tierschutz und schließt

Nach 146 Jahren hat der Traditionszirkus, in welchem u.a. Elefanten und Tiger zu Unterhaltungszwecken ausgebeutet werden, dieses Jahr seine letzten Vorstellungen. Der Niedergang des Riesen “Ringling Bros. and Barnum & Bailey” zeigt, dass Tierzirkusse endlich den Geist der Zeit erkennen und auf tierleidfreie Unterhaltung von Menschen für Menschen setzen müssen. Lasst uns in Deutschland endlich nachziehen! In Kürze veröffentlichen wir eine brandneue Kampagne für einen tierfreien Zirkus, auf dass wir nicht mehr lange warten müssen! Seid gespannt!

Verwaltungsgericht in Hannover gibt sich Zirkuslobbyismus hin und entscheidet, dass Kommunen Wildtierzirkussen die Aufführung nicht untersagen dürfen

Nach einem Eilantrag eines Zirkusunternehmens gegen die Stadt Hameln beschloss das Verwaltungsgericht Hannover, dass Kommunen nur aufgrund der Tatsache, dass Wildtiere gezeigt werden, einem Zirkus nicht die Aufführung verbieten dürfen. “Dieses Vorgehen sei rechtswidrig, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Beschluss (Az. 1 B 7215/16) des Verwaltungsgerichts. Ein Verbot wildlebender Tiere in Zirkussen könne nur vom Bund geregelt werden. Dieser habe im Rahmen des Tierschutzgesetzes aber lediglich festgelegt, dass das gewerbliche Vorführen von Tieren in Zirkussen einer behördlichen Erlaubnis bedarf. Weil der Zirkus, der in Hameln gastieren will, über eine entsprechende Erlaubnis verfüge, könne die Stadt kein Verbot aussprechen. Der Ratsbeschluss sei eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung…Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover ist noch nicht rechtskräftig. Die Stadt Hameln kann Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen”

Das Urteil ist höchst besorgniserregend, auch wenn es vorerst nur lokal Bestand hat und noch anfechtbar ist. Es liegt nun an der Stadt Hameln, sich derartigen Pro-Tierquälerei-Lobbyismus nicht aufbürden zu lassen und einen Präzedenzfall zu schaffen. Bitte zeigt der Stadt eure Solidarität und bekräftigt sie, Beschwerde einzulegen: rathaus@hameln.de

 



AU Team

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Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!
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